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Bremerhavener Dart Liga BDL

Regelwerk / Statuten

Inhaltsverzeichnis

I.            Allgemeines:

 

II.          Spielzettel

 

III.         Die Kapitänsversammlung

 

IV.         Spielablauf

 

V.           Spielregeln

 

VI.         Pokal-Spiel

 

VII.       1001- Spiel

 

VIII. Quadroliga

 

IX.         Straf- und Gebührenordnung                     

 

 

Statuten der Bremerhavener Dart Liga 9te Version vom 15.08.2018

 

I. Allgemeines:

 

1. Alle Punkte, die nicht ausdrücklich in diesem Regelwerk behandelt werden, sind von der Ligakommission zu entscheiden. Diese Entscheidungen sind endgültig und bindend.

2. Mit der Anmeldung des Spielers in der Bremerhavener Dart Liga (BDL) erkennt dieser Spieler das Regelwerk an.

3.   Durch den jährlichen Beitrag ist jeder Spieler automatisch Mitglied in der BDL.

4. Ligabeiträge, Anmeldeformulare (Adressen, Telefon, Paßnr.) sauber ausgefüllt, sind zur ersten Kapitänsversammlung mitzubringen.

5. Mannschaften, die ihren Beitrag nicht fristgerecht oder unvollständig entrichtet haben, sind nicht spielberechtigt.

6. Nach Saisonbeginn sind Neuzugänge dem jeweiligen Spielleiter ( 1. oder 2. Liga) der Ligakommission mitzuteilen, wobei Neuzugänge den Ligabeitrag plus 2,50Euro (für das Anfertigen eines neuen Stammblatts) zu entrichten haben. Spieler, sind spielberechtigt, wenn sie auf dem Stammblatt eingetragen sind. Bei Spielen, in denen Spieler eingesetzt werden, die nicht auf dem Stammblatt eingetragen sind, wird das Spiel mit 0:3 Punkten und 0:12 Spielen und 0:36 Sätzen gewertet.

7.  Sollte sich eine Mannschaft während der laufenden Saison auflösen und sich aus der BDL zurückziehen, werden alle Spiele dieser Mannschaft nicht gewertet. Ein Anrecht auf die Liga Abschlussfeier bleibt trotzdem bestehen.                     

8.  Sollte sich die Anschrift eines Kapitäns oder des Stellvertreters ändern, ist die Kommission unverzüglich zu benachrichtigen.

9.  Die Kommission behält sich das Recht vor, Spieler oder Clubs bis zu 3 Jahre zu sperren oder ganz aus der BDL auszuschließen, falls diese vorsätzlich gegen das Regelwerk verstoßen.

a. Falls ein Club sich bei einem Spiel unfair oder undiszipliniert behandelt fühlt, kann er das Spiel abbrechen, unter der Voraussetzung, dass unverzüglich der jeweilige Spielleiter (oder ein anderes Mitglied der Kommission) telefonisch unterrichtet wird. Kann kein Kommissionsmitglied vor Ort erscheinen (aus welchen Gründen auch immer), ist der Grund des Abbruchs auf dem Spielzettel einzutragen und sofort in der Frenssenstube abzugeben. Die Kommission führt danach maßgebende Schritte durch.

 

 b. Das gleiche gilt für schlechtes Benehmen (z.B. Drohungen, Schlägereien) gegenüber Spielern während eines Ligaspieles, oder einer Veranstaltung der BDL, dieses muss der Kommission schriftlich mitgeteilt werden.

 

 c. Wird ein Club aus der BDL ausgeschlossen, dürfen deren Spieler (falls von der Kommission nicht anders festgesetzt) nicht zu anderen Clubs wechseln um dort den Spielbetrieb wieder aufnehmen.

 d. Sollte ein Spieler gesperrt oder ausgeschlossen werden und dennoch in einem Liga- oder Pokalspiel eingesetzt werden, so gilt das gesamte Spiel des betroffenen Clubs mit 0:3 Punkten und 0:12 Spielen und 0:36 Sätzen als verloren.

10. Die Kommission ist verpflichtet, jede Spielstätte auf korrekte Board’s und Lichtanlagen zu prüfen. Es sollte auf neuwertigen Board’s gespielt werden. Bei baulichen Veränderungen einer Anlage sind die Clubs verpflichtet, dieses unverzüglich der Kommission mitzuteilen, auch bei neu gemeldeten Clubs mit neuem Spielort findet eine Überprüfung der Anlagen statt.

Die Kommission sollte alle zwei Jahre in sämtlichen Spielorten die Bordanlagen überprüfen!

11. Sollte eine Mannschaft innerhalb der Saison den Spielort wechseln ist sie verpflichtet dies den anderen Mannschaften mitzuteilen bis der Spielortwechsel in der Tabelle bekanntgegeben ist.

12. Spieler, die den Club wechseln, können das nur, wenn sie vorher ihre Clubschulden (z.B. Beitragsschulden) bezahlt haben. Werden diese nicht bezahlt und der Club meldet dies der Kommission, bekommen die betreffenden Spieler keine Erlaubnis, in einem anderen Club zu spielen, bis die Schulden bezahlt sind. Dieses geschieht ausschließlich zum Schutz der Clubs. Wechseln Spieler während der laufenden Saison die Mannschaft so dürfen sie in den ersten beiden Ligaspielen NICHT im neuem Team eingesetzt werden. Ein Spieler darf pro Saison nur einmal die Mannschaft wechseln.

13. Die Kommission kann es aus Sicherheitsgründen nicht zulassen, das nach übermäßigem Alkoholkonsum an Veranstaltungen der BDL teilgenommen wird.

14. Diejenigen Mannschaften, die in der vorausgegangenen Saison im Besitz von Wanderpokalen oder Ligatafeln sind, haben diese bis spätestens 14 Tage nach Ende der Saison abzugeben.

15. Als Gründer der Bremerhavener Dart Liga erhält Eddie Milstein eine beratende Funktion auf Lebenszeit. An jedem Saisonende wird der gesamte Schriftverkehr zu Archivzwecken an ihn übergeben. Ferner wurde ihm auch der Posten des Ehrenpräsidenten auf Lebenszeit verliehen.

16. Die Kommission erlässt eine Straf-, und Gebührenordnung diese ist Bestandteil der Statuten.( siehe I X Gebührenordnung )

17. Der Ligakasse darf von der Kommission nicht mehr als € 1000 auf einmal entnommen werden. Dieses gilt     nicht bei Ligafeiern, Beitragsüberweisungen etc.

 

Die BDL Übernimmt keinerlei Haftung für Schäden an Menschen oder Material aus den Ligaspielen oder sonstigen Veranstaltungen der BDL.

 

Diese Ordnung (Regelwerk) tritt am 01.08.2000 in Kraft.

 

II. Spielzettel

 

Jeder Club erhält ausreichend Spielzettel für seine Heimspiele. Um einen reibungslosen Spielablauf zu gewähren (Tabellen, Presse), sind die Spielzettel noch am selben Abend des Spieltages in der Frenssenstube abzugeben. Für die korrekte Abgabe ist die jeweilige Heimmannschaft verantwortlich. In Ausnahmefällen z.B. Clubs mit Spielort außerhalb Bremerhavens, ist das Ergebnis telefonisch dem Spielleiter mitzuteilen und den Spielzettel spätestens 3 Tage später abzugeben.

Es gelten nur die ausgegebenen Originalspielzettel. Diese sind ordnungsgemäß auszufüllen. In der Position 1-4 sind die vollständigen Namen sowie Stammnummern einzutragen und im Doppel die vollständigen Namen der Auswechselspieler. Es wird strikt darauf hingewiesen, dass Spielzettel nicht mit Spitznamen oder sonstigen beschrieben werden dürfen. Wer andere Spielzettel gebraucht oder unkorrekt ausfüllt wird von der Kommission verwarnt. Beim nochmaligen Verstoß wird das Spiel des verantwortlichen Clubs als verloren gewertet.

Die Namen derer, die eine oder mehrere 180er, oder mit mehr als 100 Punkten ein Spiel beendet haben, oder andere besondere Leistungen (Bullfinish) erzielt haben, sind auf dem Spielzettel einzutragen.

Angaben zum Spielverlauf (Presse) sind von den Kapitänen gegenzuzeichnen. Sollte ein Kapitän oder sein Stellvertreter nicht anwesend sein, so kann ein anderes Clubmitglied die Berichte (Presse) verfassen und unterschreiben. Sollte ein Club nachträglich Berichte auf dem Spielzettel eintragen, ohne das der andere Club davon informiert wurde. Kann ein Bußgeld gegen den jeweiligen Club erhoben werden. (Dieses gilt ausschließlich, und auch nur wegen übler Nachrede, zum Schutz der Clubmitglieder).

 

III. Die Kapitänsversammlung

 

Die Termine der Kapitänsversammlungen werden rechtzeitig bekannt gegeben.

 

Die Kapitänsversammlung ist ein Organ der BDL. Sie muss zweimal jährlich stattfinden. Alle Kapitäne müssen mindestens 3 Wochen vor den Versammlungen schriftlich eingeladen werden. Der Kapitän ist ein wichtiges Organ in der BDL und das Bindeglied zwischen der Kommission und seinen Clubmitgliedern. Der Kapitän verpflichtet sich gegenüber der Kommission und seinen Clubmitgliedern verantwortungsvoll zu handeln, außerdem alle Infos, sowie Protokolle an seinen Clubmitgliedern weiterzuleiten. Kann der Kapitän oder sein Stellvertreter (Krankheit oder beruflichen Gründen) nicht zu den Kapitänsversammlungen erscheinen, muss er ein anderes Clubmitglied damit beauftragen seinen Club auf der Kapitänsversammlung zu vertreten.

Sollte ein Club es nicht für nötig halten auf der Kapitänsversammlung zu erscheinen, oder es nicht für notwendig halten, der Kommission mitzuteilen, warum der Club nicht vertreten ist, wird der Club eine schriftliche Aufforderung erhalten, dazu eine Stellungnahme abzugeben. Bei Zuwiderhandlungen, kann der jeweilige Club mit einer Geldstrafe belegt werden.

 

 

 

Die Aufgaben der ersten Kapitänsversammlung

Die ordnungsgemäße Abwicklung der Anmeldung. (siehe hierzu Punkt 4. Allgemeines)

Neuwahl der Kommission (2 Jahre Amtszeit).

Kassenbericht (Abschluss der letzten Saison)

Bericht der Kassenprüfer

Vorschläge für die Verwendung des 1001- Geldes

Verschiedenes

Sollte ein Kommissionsmitglied nicht wiedergewählt werden, sollte es noch für 3 Monate im Amt bleiben um das neue Mitglied einzuarbeiten

 

 

 

Die Aufgaben der zweiten Kapitänsversammlung

Bericht der Kommission

Bericht des Kassenwartes

Bericht der Kassenprüfer

Wahl der Kassenprüfer (im Rhythmus von 1 Jahr)

Anträge

Verschiedenes

 

Verwendung des gespendeten Geldes:

Jeder Club darf nur einen Vorschlag für das 1001-Geld abgeben. Sollte ein Club mit mehreren Vorschlägen kommen, so wird kein Vorschlag akzeptiert.

 Anträge:

Anträge können nur behandelt werden, wenn sie der Kommission schriftlich vorliegen. Anträge zur Änderung der Ordnung (Regelwerk), können nur zur zweiten Kapitänsversammlung vorgenommen werden. Sie müssen spätestens bis zum 01. Februar des laufenden Jahres eingereicht werden. Das gleiche gilt auch für die Kommissionsmitglieder. Somit kann die Kommission, vor Einladung der zweiten Kapitänsversammlung, alle BDL Mitglieder über diese Anträge informieren. Die Änderung im Regelwerk kann dann mit einfacher Mehrheit beschlossen werden.

 Dringlichkeitsanträge:

Dringlichkeitsanträge können nur dann behandelt werden, wenn sie mit mindestens 2/3 Mehrheit der Stimmberechtigten, bei der zweiten Kapitänsversammlung als Anträge erklärt werden.

 Dieses gilt ausschließlich zur 2. Kapitänsversammlung:

Zu Abstimmungen erhält jeder Kapitän eine Stimme, jedes Kommissions-

Mitglied erhält ebenfalls eine Stimme sollte ein Kommissionsmitglied auch Kapitän sein so erhält es zwei Stimmen

 Die Kommission setzt sich zusammen aus:

Ligaobmann (1.     Vorsitzender)

Kassenwart  (2.      Vorsitzender)

Schriftführer

Spielleiter 1.Liga

Spielleiter 2.Liga

Ehrenpräsident (nur beratene Funktion kein Stimmrecht)

2 Kassenprüfer/in

Pressewart

 


Wahl der Kassenprüfer/in

Die Kassenprüfer werden für jeweils 1 Jahr gewählt, wobei nur 1 Kassenprüfer für ein weiteres Jahr gewählt werden kann, er muss aber nach maximal 2 Jahren ausscheiden, d.h. das jedes Jahr zwei verschiedene Kassenprüfer im Amt sind und somit ein ständiger Wechsel der Kassenprüfer (im Rhythmus von 1 Jahr) gewährleistet ist. Die Kassenprüfer dürfen keine Kommissionsmitglieder sein.

Kassenprüfer/in

Die Aufgaben der Kassenprüfer/in besteht darin, die Ligakasse nebst Kassenbuch vierteljährlich zu überprüfen, wobei 2 Prüftermine der Kassenwart vorgibt und 2 Prüftermine unangemeldet von den Kassenprüfern innerhalb einer Woche durchgeführt werden müssen. Es müssen beide Kassenprüfer anwesend sein.

 

IV. Spielablauf

 

Um Verschiebungen von Spielen wegen Krankheit, Arbeit etc. zu vermeiden müssen in jeder BDL Mannschaft mindestens 6 Spieler gemeldet sein. Eine spielberechtigte Mannschaft bilden 4 Spieler. Beim Doppel dürfen 4 Spieler ausgewechselt werden (Ersatzspieler). Die Doppel werden erst nach Beendigung der Einzel eingetragen.

 Die Ligaspiele beginnen jeweils, falls nicht anders vereinbart oder bekanntgegeben, am jeweiligen Spieltag um 20.00 Uhr.

Der Spielbogen wird wie folgt ausgefüllt:

Die Heimmannschaft schreibt ihre ersten 4 Spieler mit Stammnummer auf faltet den Bogen der länge nach in der Mitte und gibt ihn mit der leeren Seite nach oben dem Gastkapitän der dann ebenfalls seine ersten 4 Spieler einträgt

Dieses geschied auch mit den nächsten 4 Einzelspielern.

Bei den Doppelpaarungen verhält es sich so das erst nur die ersten beiden Paarungen aufgeschrieben werden ,nach dem beenden der beiden Spiele kann nun erneut ausgewechselt werden so das an einem Spieltag 12 Spieler Spielen könnten.

Tritt eine Mannschaft mit nur 4 Spielern an kann in den Doppeln nicht getauscht werden

 Jeder Club stellt seine Spieler in der Reihenfolge auf , in der gespielt werden soll. Die Doppel können beliebig zusammengestellt werden.

 Tritt ein Club um 20.00 Uhr nicht oder mit weniger als 3 Spielern an, gilt das gesamte Spiel für den Club als verloren. Ausgenommen Höhere Gewalt z.B. Panne am Fahrzeug, schlechtes Wetter etc.

Es muss sich dann mit dem Heim Team unverzüglich in Verbindung gesetzt werden.

Tritt ein Team in einer Saison dreimal hinter einander mit nur drei Spielern an wird diese aus dem Laufenden Ligabetrieb gestrichen.

 Fehlen nach Beendigung der möglichen Einzel noch Spieler, so gehen die ausstehenden Einzel an die Gegner. Danach können die Doppel von einem Einzelspieler gespielt werden oder gegebenenfalls Ausgewechselt werden, müssen Spieler aus beruflichen Gründen das Spiel vorzeitig verlassen, so sollten aus Fairness gründen die betroffenen Spiele vorgezogen werden.

 Clubs können sich über die Verlegung eines Spiels einigen, müssen dieses jedoch innerhalb der nächsten vier Wochen nachholen.

Verlegungen müssen spätestens 2 Tage vor Spielbeginn abgesprochen sein und dem jeweiligen Spielleiter mitgeteilt werden. Der Club, der ein Spiel verlegen möchte, muss dieses spätestens 3 Tage vor dem regulären Spieltag, mit dem jeweiligen Club abgesprochen haben und ihm gleichzeitig über 2 neue Termine informieren. Danach kann der Club der verlegen soll, es mit seinen Mitgliedern absprechen, sollte keiner dieser Termin akzeptiert werden, kann der Club der verlegen soll, selbst 2 Termine dem anderen Club vorschlagen. Aus Fairness sollten die betroffenen Clubs sich über einen Termin einigen (vielleicht doch noch am regulären Spieltag zu spielen?). Der Club der verlegen will hat die Aufgabe den jeweiligen Spielleiter zu informieren.

Können sich 2 Clubs über einen neuen Spieltermin nicht einigen, wird der Spielleiter sich mit beiden Clubs um einen Termin bemühen, sollte hierbei auch keine Einigung erzielt werden, wird ein neuer Termin vom Spielleiter festgelegt. Bei Nichteinhaltung des festgelegten Termins gilt dieses Spiel für den Club als verloren.

 Spielmodus:

BDL: Heim- und Auswärts-Spiel, 501 straight in, double out, best of five (1.Liga), best of three (2. Liga)

Pokal: K.O. System 301 double in, double out, best of five

Die Heimmannschaft beginnt jedes Spiel .

 

V. Spielregeln

 Die Entfernung beträgt 2,37 m gemessen von der Board Vorderseite. Die Höhe des Board beträgt bis zur Mitte des Bulls 1,73 m (von der Abwurflinie)

Die Tafeln müssen so angebracht werden, dass die auf ihnen notierten Scores vom Spieler jederzeit gut lesbar sind (Sollte dies aus baulichen Gründen nicht der Fall sein, so sollte der Schreiber dem Darter es ständig ansagen).

Gespielt wird 501 ohne Anfangs-, aber mit einem Schlussdoppel.

Gewinner ist, wer drei (1. Liga) Sätze für sich entscheidet.          

Die Heimmannschaft beginnt jedes Spiel                                     

Wird ein Board frei, kann es sofort nach laufender Reihenfolge besetzt werden.

Jeder Spieler hat neun Darts zum einwerfen.

 

Die Darts müssen vom jeweiligen Spieler aus dem Board gezogen werden, nachdem die Punktzahl vom Schreiber (Schiedsrichter) registriert und notiert wurde.

Jede Punktzahl und jede Subtraktion muss vom Schreiber (Schiedsrichter) und vom Spieler nach dem Wurf geprüft werden. Dies muss vor dem nächsten Wurf geschehen.

Um einen ordnungsgemäßen Ablauf des Spiels zu gewährleisten, muss der Schreiber (Schiedsrichter) sich auf das jeweilige Spiel konzentrieren.

Der werfende Spieler kann den Schreiber (Schiedsrichter) über die Höhe seiner Punktzahl befragen und darüber, wie hoch seine Restpunktzahl ist. Dem Spieler darf jedoch nicht mitgeteilt werden, wie er Schluss machen kann.

Ein Wurf ist ungültig wenn die Wurflinie beim Darten überschritten wird. Falls ein Spieler, Zuschauer o.a. einen Spieler beim Wurf beobachtet, wie sein Fuß über der Linie steht, so sollte er ihn sofort aufmerksam machen, (auch wenn der Spieler gerade beim Wurf ist). Da sonst der Wurf als ungültig erklärt wird.

Ein Spiel kann nur mit einem Doppel beendet werden, wobei Bullseye als Doppel zählt. Das Spiel ist gewonnen, wenn sich die Spieler am Ende des Spiels (nach Check) die Hand reichen.

Fällt der Dart dabei aus dem Board, ist dieser unerheblich.

Fällt der Dart beim Spiel aus dem Board, noch bevor der Spieler die Darts aus dem Board ziehen kann so zählt dieser nicht.

Sonderregelungen haben keine Gültigkeit.

Pro gewonnenes Einzel- oder Doppelspiel gibt es 1 Spielpunkt (Leg) für das gewonnene Ligaspiel gibt es 3 Punkte. Die Sätze werden aufgeführt z.B. 3:0, 3:2, 3:1, oder 0:3, 1:3,2:3. Die Legs gelten als Zählmittel für die Tabelle (1. Liga)

.      2:0, 2:1 oder 0:2,1:2 (2. Liga) Bei nur einer Liga wird nach Modus der        

       2. Liga gespielt.

In der BDL ist ein Unentschieden möglich. Bei Spiel Gleichheit (6:6) erhält jedes Team 1 Punkt das Satzverhältnis ist hierbei nicht von belangen.         

Meister der BDL ist der Club, der nach Abschluss der Saison in der 1. Liga die meisten Pluspunkte aufweist. Bei Punktgleichheit entscheidet das Spiel bzw. das Satzverhältnis.

Nach Abschluss der Saison steigen mindestens 2 Clubs aus der 1. Liga ab und mindestens 2 Clubs aus der 2. Liga auf. Grundlage für den Auf- und Abstieg sind die jeweiligen Abschlusstabellen. Um zu gewährleisten, dass in den Ligen eine gleichmäßige Anzahl von Clubs spielt, ist die Kommission berechtigt, Abweichungen vorzunehmen.

Es gilt die Bust-Regel (BDO-Regel).

Falls in einem Ligaspiel der Doppelpartner fehlt (siehe unter II Spielablauf Punkt 6), ist wie folgt zu verfahren:

Fehlt Spieler 2, ist die Reihenfolge der Spieler 1, 3, 4, 1, 3, 4, 1,.....etc.

    oder 3, 1, 4, 3, 1, 4, 3,.....etc.

Sollten sich zwei Clubs an dem Spieltag mit jeweils 3 Spielern einfinden, so müssen sie wie folgt verfahren: Die Heimmannschaft trägt ihre 3 Spieler auf POS. 1-2- 3 auf den Spielzettel ein und läßt Pos. 4 frei. Die Gastmannschaft dagegen läßt Pos. 1 frei und setzt wiederum ihre 3 Spieler auf Pos. 2- 3- 4, damit ist gewährleistet das am Ende des Spiels 12 Spielpunkte zusammenkommen. Danach ist in den Doppeln wie oben beschrieben zu verfahren.

Jeder Club muss jeweils ein Heim- und ein Auswärtsspiel austragen. Es ist lediglich erlaubt, das Heimrecht während der Hin- oder Rückrunde zu tauschen

 

 

 

Die Tafel muss in 4 Teilen aufgeteilt sein (siehe Beispiel).

 

Spieler A

X X          501     

 

Spieler B   

               X         

                              501                

 

41

460

416

85

60

400

356

60

80

320

256

100

56

264

216

40

140

124

96

120

92

32

T

56

16

16

20

20

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Spieler A hat das Spiel mit Doppel 8 beendet und gewonnen. Verlierer B muss das nächste Spiel schreiben.

 

VI. Pokal-Spiel

 

Das Pokalspiel wird nach Beendigung der Saison gespielt. (es sei denn die Kapitänsversammlung beschließt etwas anderes) Spielberechtigt sind alle Clubs der BDL. Gespielt wird 301 double in und double out Best of Five

Geschrieben wird auf einem normalen Spielzettel.

Heimmannschaft ist die Mannschaft, die als erstes in der Pokalrunde gezogen wird.

Die Heimmannschaft hat einen Original-Spielzettel mitzubringen.

Die Spielpaarung von Pos.1-4 werden wie folgt ausgelost:

Die Namen der 4 Spieler, die eingesetzt werden sollen, werden von den Kapitänen auf einem Zettel notiert.

Die Gastmannschaft zieht einen Zettel der Heimmannschaft und notiert den Namen auf dem Spielzettel an Pos.1. Danach zieht die Heimmannschaft einen Zettel der Gastmannschaft. So werden die Pos. 1-4 ermittelt.

Die Doppel werden ebenfalls ausgelost. Sollen Ersatzspieler eingesetzt werden, so müssen die Namen auf einen Zettel notiert werden und durch den Zettel mit dem Namen des Spielers ausgetauscht werden der Ausgewechselt werden soll.

Sollte am Spielende ein unentschieden herauskommen, entscheidet das Satzverhältnis, ist dieses auch gleich entscheidet das 1001-Spiel. Hier spielen dann nur die vier Doppelspieler .

 

  

VII. 1001- Spiel

Nach dem beendeten Ligaspiel wird das 1001-Spiel ausgetragen. Hier wird in der 1. und 2. Liga ein Pokal ausgespielt.

Jeder Mitspieler sollte einen Mindestbeitrag von € 0,50 zahlen. Auch Zuschauer können gegen Spende des Mindestbetrages mitspielen.

Sollte eine Mannschaft nicht den erforderlichen Mindestgeldbetrag spenden, so hat sie auch kein Anrecht auf einen gewonnenen Spielpunkt.

Spendet keine der beiden Mannschaften den erforderlichen Mindestbetrag, wird das Spiel nicht gewertet.

Spendet ein Team über die gesamte Saison nichts darf sie nicht bei dem Verwendungszweck mit bestimmen

Das Gespendete Geld sollte mit dem Spielzettel in der Frenssenstube abgegeben werden, oder auf dem schnellsten Weg an den Kassenwart ausgehändigt werden.

Der eingespielte Gesamtbetrag ( einschl. Zinsen ) wird am Saisonende für einen guten Zweck gespendet. Die Abstimmung wer das Geld erhält erfolgt durch die 1. Kapitänsversammlung.

Das 1001-Spiel wird auch in der Pokalrunde und in der Quadroliga gespielt.

 

  

VIII. Quadroliga      ---                                           

 

  

IX. Straf- und Gebührenordnung

 

Strafgelder

Unkorrekte Board’s und Lichtanlagen (Punkt 10 Allgemeines)                                                               € 25,--

Verspätetes abgeben der Spielzettel (Punkt 1 Spielzettel)                                                                        € 25,--

Unkorrektes ausfüllen der Spielzettel (Punkt 2 Spielzettel)                                                                     € 25,--

Nachträgliche Eintragungen auf den Spielzettel (Punkt 4 Spielzettel)                                                                                    € 25,--

Sollte eine Mannschaft ohne Angaben von Gründen zu einem Liga oder Nachholspiel nicht erscheinen, wird ein Bußgeld von € 40,-- gefordert, bei wiederholtem Nichterscheinen erhöht sich das Bußgeld auf € 50,--. Sollte es danach noch einmal vorkommen, erfolgt ein Ausschluss aus der BDL.

Es tritt eine gleichzeitige Sperre bis zur Bezahlung, gegen den jeweiligen Club und seine Mitglieder ein.

 

 

Gebühren

Bei Verlust des Team Stammblatt oder mutwilliger Zerstörung sind zzgl.

€ 2,50 zur Neuausstellung mitzubringen.

Beim Mannschaftswechsel, eines oder mehrere Spieler, innerhalb einer Saison beträgt die Sperre 2 Spieltage zzgl. sind € 2,50 Wechselbeitrag an den Kassenwart der Ligakommission zu zahlen.

Wechselt eine Mannschaft innerhalb einer Saison seine Austragungsstätte (nur mit den gemeldeten Mannschaftsmitgliedern), so ist dieses möglich und bleibt in der jeweiligen Liga bestehen. Der Club hat in diesem Falle die Kommission unverzüglich schriftlich zu benachrichtigen und einen Wechselbeitrag von € 25,-- an den Kassenwart zu zahlen. Eine Mannschaft darf innerhalb einer Saison ihren Namen nicht ändern.

Sollte eine Gaststätte innerhalb einer Saison schließen, so entfällt der o.g. Wechselbeitrag.

Sollte ein Mitglied der BDL oder der Kommission aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr aktiv den Dartsport ausüben können, so kann er gegen einen Beitrag von € 13,-- passives Mitglied werden. Er ist weiterhin berechtigt, sämtliche Ämter auszuführen.







Sport- und Wettkampfordnung
Deutscher
Dart Verband e.V.
DDV
In der aktuellen Überarbeitung vom Juni 1990 und Oktober 1992 und den Änderungen vom 11. April 1993, 30. Oktober 1993 , 8. Januar 1994, 29. Mai 1994, 6. November 1994, 26. März 1995, 6. Mai 1995,
5. November 1995, 4. Mai 1996, 10. November 1996, 2. März 1997, 2. November 1997. 26. April 1998,
8. November 1998, 25. April 1999, 7. November 1999, 26. März 2000, 5. November 2000, 1. April 2001,
4. November 2001, 14. April 2002, 10. November 2002, 30. März 2003, 9. November 2003, 28. März 2004, 28. November 2004, 17. April 2005, 23. Juli 2005, 13. November 2005 und 26. März 2006.
© Copyright Deutscher Dart Verband e.V.
SpWO- Seite 1 (Stand: 26 März 2006)
Inhaltsverzeichnis
Teil O Begriffsdefinitionen..........................................................................................................................................................3
Teil I Allgemeine Spielberechtigung............................................................................................................................................3
§ 1 Regionale Zugehörigkeit, Wechsel..........................................................................................................................................3
§ 2 Junioren-Spielberechtigung....................................................................................................................................................3
Teil II Allgemeine Spielregeln....................................................................................................................................................4
§ 3 Grundsätzliche Spielregelungen..............................................................................................................................................4
§ 4 Wurf....................................................................................................................................................................................4
§ 5 Beginn und Beendigung des Spiels..........................................................................................................................................4
§ 6 Punkte (Scores).....................................................................................................................................................................4
§ 7 Dartboards..........................................................................................................................................................................5
§ 8 Licht....................................................................................................................................................................................6
§ 9 Standleiste............................................................................................................................................................................6
Teil III Turnier- und Wettkampfregeln.........................................................................................................................................8
§ 10 Allgemeine Turnier und Wettkampfregeln...............................................................................................................................8
§ 11 Einschreibung.......................................................................................................................................................................8
§ 12 Anmeldung...........................................................................................................................................................................9
§ 13 Auslosung.............................................................................................................................................................................9
§ 14 Münzwurf.............................................................................................................................................................................9
§ 15 Übungswürfe......................................................................................................................................................................10
§ 16 Wettkampfspiele...............................................................................................................................................................10
§ 17 Spielkleidung......................................................................................................................................................................11
§ 18 Genussmittel.......................................................................................................................................................................11
Teil IV DDV-Turniersystem........................................................................................................................................................11
§ 19 Vergabe von DDV-Turnieren...............................................................................................................................................11
§ 20 Einzelturniere allgemein......................................................................................................................................................12
§ 21 Regionalturniere..................................................................................................................................................................12
§ 22 Herren-Einzel......................................................................................................................................................................12
§ 23 Damen-Einzel.....................................................................................................................................................................13
§ 24 Junioren-Einzel...................................................................................................................................................................13
§ 25 WDF-Turniere....................................................................................................................................................................14
§ 26 Deutsche Einzelmeisterschaften............................................................................................................................................14
§ 27 Deutsche Two-Person-Team Meisterschaft...........................................................................................................................14
§ 28 Deutsche Herren-Doppelmeisterschaft.................................................................................................................................15
§ 29 Deutsche Damen-Doppelmeisterschaft..................................................................................................................................15
§ 30 Deutsche Mixed-Doppelmeisterschaft...................................................................................................................................16
§ 31 Deutsche Mixed-Triple Meisterschaft....................................................................................................................................16
§ 32 Deutsche Viererteam-Meisterschaft.......................................................................................................................................16
§ 33 German Masters, Einzel allgemein........................................................................................................................................17
§ 34 German Masters, Herren-Einzel............................................................................................................................................18
§ 35 German Masters, Damen-Einzel...........................................................................................................................................18
§ 36 German Masters, Junioren-Einzel.........................................................................................................................................18
§ 37 German Masters, Teamwettbewerbe allgemein......................................................................................................................18
§ 38 German Masters, Herren-Team.............................................................................................................................................18
§ 39 German Masters, Damen-Team..........................................................................................................................................19
§ 40 German Masters, Länderpokal.............................................................................................................................................19
§ 41 Turnierablauf......................................................................................................................................................................19
§ 42 Bundesliga..........................................................................................................................................................................20
§ 43 Deutscher Pokalwettbewerb (DDV-Cup)...............................................................................................................................20
§ 44 Kings-Cup..........................................................................................................................................................................21
§ 45 Challenge Cup....................................................................................................................................................................21
Teil V DDV-Rangliste.................................................................................................................................................................22
§ 46 Turnierergebnisse................................................................................................................................................................22
§ 47 Erstellung der Rangliste.......................................................................................................................................................22
§ 48 Punktevergabe.....................................................................................................................................................................22
§ 50 Saisonverlauf......................................................................................................................................................................23
§ 51 Punktevergabestruktur.........................................................................................................................................................23
§ 52 Übernahme von WDF-Weltranglistenpunkten........................................................................................................................24
Teil VI Start- und Preisgeldstruktur..........................................................................................................................................25
§ 53 Startgeld.............................................................................................................................................................................25
§ 54 Preisgeld.............................................................................................................................................................................25
§ 55 Pokale und Sachpreise.........................................................................................................................................................26
Teil VII Turniersetzschlüssel........................................................................................................................................................26
§ 56 Zum Setzen.........................................................................................................................................................................26
§ 57 Das Setzen ausl. Spieler bei internationalen Wettbewerben......................................................................................................28
Teil VIII Sonstiges.........................................................................................................................................................................28
§ 58 Turniergebühren.................................................................................................................................................................28
§ 59 Werbung.............................................................................................................................................................................29
§ 60 Organisation von Dartveranstaltungen...................................................................................................................................29
§ 61 Schlussbestimmung.............................................................................................................................................................29
§ 62 Inkrafttreten........................................................................................................................................................................29
© Copyright Deutscher Dart Verband e.V.
SpWO- Seite 2 (Stand: 26 März 2006)
Teil O Begriffsdefinitionen
Spielregeln
Alle Regeln gelten für Dartveranstaltungen, die unter der Obhut des DDV stattfinden, oder denen die Regeln des DDV zugrunde liegen.
Schiedsrichter
Die Person, die ein Match zweier Dartspieler oder Teams während eines Wettkampfes überwacht.
Schreiber
Die Person, die Punkte auf Punktezetteln oder Punktetafeln während eines Wettkampfes notiert und subtrahiert.
Leg
Element eines Sets (z.B. 301, 501, 1001 etc.).
Set
Ein Set besteht aus mehreren Legs. Es gilt dann als gewonnen, wenn ein Spieler oder eine Mannschaft eine bestimmte Anzahl von Legs gewonnen hat.
Match
Die Anzahl von Sets, die zwischen zwei Spielern oder Mannschaften ausgetragen wird.
Teil I Allgemeine Spielberechtigung
§ 1 Regionale Zugehörigkeit, Wechsel
(1) Die politischen Grenzen der Bundesländer sind die Grenzen der Landesverbände.
(2) Die darin beheimateten Vereine/Teams sind nur für Ihren Landesverband spielberechtigt. Dies betrifft Ranglistenturniere und Ligasysteme auf Landesverbandsebene, sowie Wettbewerbe des DDV.
(3) Bei besonderen Gegebenheiten in Grenzgebieten der Landesverbände kann, im gegenseitigen Einverständnis der betroffenen Landesverbände und mit Zustimmung des DDV-Präsidiums, für ein Team eine Ligaspielberechtigung für andere Landesverbände erteilt werden
(4) Ein Spieler ist nur in einem einzigen Landesverband spielberechtigt. Er kann dort nur für einen Verein am offiziellen Spielbetrieb teilnehmen.
(5) Der Spieler wird durch seinen Verein an den jeweiligen Landesverband gemeldet und von diesem unverzüglich an den DDV gemeldet.
a) Jeder Spieler erhält vom Landesverband eine persönliche Passnummer und den DDV-Spielerpass aus dem die Zugehörigkeit zu dem jeweiligen Landesverband hervorgeht.
b) Der DDV weist den Landesverbänden die jeweilige Kennung zu.
(6) Wird einem Spieler die Spielberechtigung entzogen, so ist dies dem Bundesspielleiter mitzuteilen.
§ 2 Junioren-Spielberechtigung
(1) Sobald ein Jugendspieler sein 18. Lebensjahr vollendet hat ist er bei DDV-Jugendwettbewerben nicht mehr spielberechtigt.
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Teil II Allgemeine Spielregeln
§ 3 Grundsätzliche Spielregelungen
(1) Alle Spieler und Teams müssen sich an diese Sport- und Wettkampfordnung halten. Im Verletzungsfalle können diese von der jeweiligen Veranstaltung ausgeschlossen werden.
(2) Die Auslegung dieser Spielregeln bei DDV-Wettkämpfen obliegt dem vom DDV beauftragten Schiedsgericht, dessen Entscheidung endgültig und bindend ist.
(3) Alle Punkte, die nicht ausdrücklich in diesen Regeln behandelt werden, sind vom DDV-Präsidium (in der Regel der Bundesspielleiter) zu entscheiden. Diese Entscheidungen sind endgültig und bindend.
(4) Alle Spieler müssen Darts benutzen, die nicht länger als 30,5 cm und nicht schwerer als 50 g sein dürfen. Jeder Dart muss aus einer Metallspitze, einem Wurfkörper, einem Shaft und einem Flight bestehen.
(5) Die Spieler haben das Recht eine Überprüfung der Höhe des Boards und der Entfernung der Standleiste vom Board zu verlangen.
§ 4 Wurf
(1) Alle Darts müssen vorsätzlich nacheinander mit der Hand des Spielers geworfen werden.
(2) Ein Wurf besteht aus drei Darts, es sei denn, ein Leg, Set oder Match kann mit weniger Darts beendet werden.
(3) Jeder Dart, der aus dem Board fällt oder abprallt, darf nicht wieder geworfen werden.
(4) Solange ein Spieler sich im Wurfbereich befindet, ist es seinem Gegner nicht gestattet, eine wurffertige Haltung einzunehmen.
§ 5 Beginn und Beendigung des Spiels
(1) Bei allen Wettkämpfen wird, wenn es nicht ausdrücklich anders angegeben ist, straight in und double out gespielt.
(2) Das Bullseye zählt 50 Punkte. Hat ein Spieler in einem Leg, Set oder Match 50 Punkte Rest, so zählt das Bullseye als Doppel 25.
(3) Es gilt die Bust-Regel, das bedeutet, punktet ein Spieler mehr als er Rest hat, ist der Wurf ungültig (Bust).
(4) Der Schiedsrichter ruft nur dann Game Shot, wenn der Spieler das benötigte Doppel trifft. Dieser Ausruf beendet Leg, Set oder Match. Die Darts dürfen erst dann aus dem Board gezogen werden, wenn Game Shot ausgerufen wurde, wobei dem Gegenspieler die Möglichkeit gegeben werden muss, den Wurf zu prüfen.
(5) Der erste Spieler oder das erste Team, der (das) die Punktzahl durch Treffen des benötigten Doppels auf Null reduziert, ist Sieger des Legs, Sets oder Matches.
(6) Wirft ein Spieler, nachdem er das benötigte Doppel schon getroffen hat, irrtümlich noch einen Dart nach, zählen diese Punkte nicht, wenn der Spieler durch den zuvor geworfenen Dart Leg, Set oder Match beendet hat.
§ 6 Punkte (Scores)
(1) Die Punkte werden nur dann gezählt, wenn der Dart innerhalb des äußeren Ringes stecken bleibt oder wenn der Dart das Board dort mit der Spitze getroffen hat und die Punkte vom Schiedsrichter bereits aufgerufen wurden.
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(2) Die Punkte zählen für das durch den Draht begrenzte Segment, in das der Dart zuerst eindringt und wenn der Dart zugleich die Boardoberfläche mit der Spitze berührt.
(3) Die Darts müssen aus dem Board gezogen werden nachdem die Punktzahl vom Schiedsrichter registriert und bekannt gegeben worden ist.
(4) Nachdem die Darts aus dem Board gezogen wurden ist ein Protest bezüglich der erzielten Punkte nicht mehr zulässig.
(5) Jede Punktzahl und jede Subtraktion muss vom Schiedsrichter, Schreiber und Spieler nach jedem Wurf geprüft werden. Dies muss vor dem nächsten Wurf geschehen. Überprüfungen bezüglich der notierten Punkte und Subtraktionen müssen durchgeführt werden, bevor der Spieler wieder wirft.
(6) Der Punktestand muss klar und leserlich in Sichtweite vor dem Spieler und Schiedsrichter auf einem Punktezettel oder einer Punktetafel notiert werden.
(7) Das benötigte Doppel darf weder vom Schreiber noch vom Schiedsrichter abweichend vom tatsächlichen Wert bezeichnet werden (z.B. nicht Doppel 16 sondern 32).
(8) Der Schiedsrichter ist der Obmann für Streitigkeiten, die während eines Matches entstehen können und kann, wenn nötig, mit dem Schreiber und anderen Offiziellen Rücksprache halten, bevor eine Entscheidung während des Matches getroffen wird.
Beispiel für korrektes Schreiben Spieler ASpieler BGAME SHOT100 95 140 130 85 140 140 76501 401 306 166 36501 416 276 136 60
(9) Elektronische Hilfsmittel zur Anzeige des Score und der Restpunktzahl sind zulässig, wenn sie folgende Voraussetzungen erfüllen:
- Die letzten 6 Scores beider Spieler müssen nachvollziehbar angezeigt werden
- Falsche Scoreeingaben müssen korrigierbar sein.
- Die Restpunktzahl muss deutlich angezeigt werden.
Schreibtafeln müssen einsatzbereit und vorschriftsmäßig vorhanden sein.
§ 7 Dartboards
(1) Alle Dartboards müssen vom Typ Bristle sein.
(2) Alle Dartboards müssen die Segmente 1 - 20 Clock Pattern enthalten.
(3) Im inneren Ring zählt die getroffene Zahl dreifach (Treble).
(4) Im äußeren Ring zählt die getroffene Zahl zweifach (Double).
(5) Der äußere mittlere Ring zählt 25 Punkte (outer Bull).
(6) Der innere mittlere Ring zählt 50 Punkte (Bullseye).
(7) Alle Drähte, welche die Segmente trennen (Doubles, Trebles, innere, äußere sowie Mittelringe) und zusammen die Spinne (Spider) bilden, müssen flach am Dartboard angebracht sein.
(8) Das Dartboard muss so befestigt sein, dass die senkrechte Höhe von der Mitte des Bullseye bis zu einem Punkt auf dem Boden, der auf gleicher Höhe liegt wie der Abwurfpunkt hinter der Standleiste, 173 cm misst.
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(9) Das Dartboard muss so befestigt sein, dass das Segment der 20 schwarz ist und die obere Mitte bezeichnet.
(10) In jedem Dartturnier unter der Obhut des DDV muss das offizielle DDV-Board benutzt werden.
(11) Jeder Spieler oder Mannschaftsführer hat das Recht darum zu bitten, ein Board auszuwechseln oder die Segmente zu verdrehen sowie die Position des Boards zu korrigieren. Voraussetzung ist das Einverständnis des Gegners. Sollte eine Einigung nicht erzielt werden, kann der Schiedsrichter angerufen werden. Dieses kann jedoch nur vor einem Match geschehen.
Standardmaße des Bristle Dartboards
Double- und Treble-Ring (Innenmaß) 8,0 mm
Durchmesser des Doppelbull (Innenmaß) 12,7 mm
Größe des gesamten Bull (Innenmaß) 31,8 mm
Entfernung vom äußeren Doppeldraht zum Bull 170,0 mm
Entfernung vom äußeren Trebledraht zum Bull 107,0 mm
Entfernung von einem äußeren Doppeldraht zum
gegenüberliegenden äußeren Doppeldraht 340,0 mm
Spider wire gauge 16 - 18 SWG
§ 8 Licht
(1) Bei Wettkämpfen muss jedes Board mit mindestens 400 Lux ausgeleuchtet werden, wobei darauf zu achten ist, dass eine blendfreie Ausleuchtung gewährleistet ist.
(2) Dartboards, die für Endspiele auf Bühnen aufgestellt werden, müssen mindestens durch zwei Strahler zu je 100 Watt beleuchtet werden.
(3) Bei Bühnenendspielen kann auch Spotlight oder Flutlicht benutzt werden. Es muss aber darauf geachtet werden, dass keine Schatten auf dem Board zu sehen sind.
§ 9 Standleiste
(1) Die Standleiste (Oche) ist mindestens 3,8 cm und höchstens 5 cm hoch, sowie mindestens 61 cm lang. Sie muss an dem Punkt der Mindestwurfentfernung angebracht sein, das heißt 2,37 m von der Rückseite der Standleiste bis zu einer imaginären Linie zum Board.
(2) Die diagonale Entfernung vom Bullseye bis zur Rückseite der Standleiste muss 2,93 m betragen.
(3) Wenn ein Oche (Abwurfbereich) einen erhöhten Spielbereich bildet, so muss der Oche so konstruiert sein, dass er zentral zum Board steht. Die Maße des Oche sind in diesem Fall:
Breite: 1,525 m
Höhe: 38 - 50 mm
Minimaler Standbereich hinter dem Oche: 1,220 m
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Seitenansicht von Board und Standleiste Boardmittelpunkt1,73 m2,93 mStandleiste2,37 m
(4) Der seitliche Abstand vom Bullseye bis zur Wand beträgt mindestens 90 Zentimeter. Die Bullseyes zweier Boards müssen mindesten 180 cm seitlich voneinander entfernt liegen.
Oberansicht von Boards und Wand mind. 180 cmmind. 90 cmmind. 90 cmWand Board 1 Wand Board 2
(5) Während des Wurfes darf der Spieler die Standleiste nicht betreten. Ein Dart muss geworfen werden, solange sich beide Füße hinter der Standleiste befinden.
(6) Wünscht ein Spieler einen Dart von einer Position aus zu werfen, die sich neben der Standleiste befindet, muss er sich hinter eine imaginäre Linie stellen, die sich auf gleicher Höhe mit der Rückseite der Standleiste befinden muss.
Maße des Spielbereiches
Höhe der Mitte des Bullseye 1,73 m
Mindestwurfentfernung 2,37 m
Diagonale Entfernung 2,93 m
Höhe der Standleiste 38-50 mm
Länge der Standleiste (mindestens) 61 cm
Seitlicher Abstand vom Bullseye zur Wand (min.) 90 cm
Seitlicher Abstand zweier Boards
von Bullseye zu Bullseye (min.) 1,80 m
(7) Verstößt ein Spieler gegen § 9 (5) und/oder § 9 (6) wird er in Gegenwart seines Teamcaptains oder Teammanagers vom Schiedsrichter verwarnt. Nach der Verwarnung zählen alle Punkte, die bei einem weiteren Verstoß erzielt werden, nicht.
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Teil III Turnier- und Wettkampfregeln
§ 10 Allgemeine Turnier und Wettkampfregeln
(1) Alle Dartspieler oder Teams spielen bei DDV-Turnieren unter Aufsicht und Obhut der vom DDV ernannten Organisatoren.
(2) Bei DDV-Turnieren werden Entscheidungen, die sich auf diese Regeln beziehen, von den vom DDV ernannten Organisatoren getroffen; deren Entscheidungen sind endgültig und bindend.
(3) Alle an einem Wettkampf teilnehmenden Spieler oder Teams haben sich an diese und eventuelle zusätzliche Regeln zu halten.
(4) Jeder, ob Dartspieler oder Team, der für schuldig befunden wird, vorsätzlich ein Leg, Set oder Match verloren zu haben, wird ausgeschlossen. Die Spieler oder Teams erhalten eine Spielsperre für andere DDV-Wettkämpfe, und zwar so lange, wie dies von den zuständigen DDV-Gremien für nötig befunden wird.
(5) Niemand, ob Spieler oder Team, der bei einem Wettkampf mit KO-System ein Match verloren hat, darf während dieses laufenden Wettkampfes, weder als Ersatzmann noch in einem anderen Team, ein zweites Mal spielen. Ausnahmen sind Fälle, bei denen ein Verstoß gegen die DDV Sport- und Wettkampfordnung vorliegt und dieser Verstoß sich nachteilig für den Spieler oder das Team auswirkt, der (das) verloren hat. Die vom DDV ernannten Organisatoren können in eigenem Ermessen dem betroffenen Spieler oder Team die Erlaubnis erteilen, in dem jeweiligen Wettkampf nochmals zu starten. Die Spieler oder Teams können dann wieder, entweder als Ersatzmann oder zusätzlich, in dem Wettkampf eingesetzt werden.
(6) Ist ein Spieler (oder der Vertreter eines Teams) bei der Preisverleihung nicht anwesend, um Trophäen, Preise oder Preisgelder entgegenzunehmen und ist die Abwesenheit nicht zuvor mit den vom DDV ernannten Organisatoren abgesprochen und von ihnen genehmigt worden, hat der betroffene Spieler oder das Team kein Recht mehr auf die Trophäen, Preise oder Preisgelder.
(7) Jeder Spieler (jedes Team), der (das) der Aufforderung zu spielen nicht nachkommt oder ein Match nicht zu Ende spielt, verwirkt jedes Recht auf Trophäen, Preise oder Preisgelder.
(8) Sollten dem DDV durch die Abwesenheit gemeldeter Spieler oder Teams Kosten entstehen, so hat diese Kosten der betroffene Spieler oder das Team zu tragen.
(9) Spieler/Spielerinnen oder Teams, die in Angelegenheiten verwickelt sind oder verursachen, die den Dartsport in Misskredit bringen, werden von der Turnierleitung in Absprache mit dem Bundesspielleiter bzw. seinem Stellvertreter oder vom Bundesspielleiter/Stellvertreter alleine aus dem laufenden Wettbewerb genommen, sowie aus allen anderen Wettbewerben dieses Turnierwochenendes gestrichen.
Außerdem wird ein Hausverbot ausgesprochen.
Damit entfällt für den Betreffenden gleichzeitig jeglicher Anspruch auf erreichte DDV-Ranglistenpunkte, Preisgelder und Ehrenbeweise aus den Turnieren, sowie der Anspruch auf Erstattung der Startgelder und etwaiger anderer Kosten.
Erstattungsansprüche direkt oder indirekt betroffener Dritter sind ebenfalls ausgeschlossen.
Außerdem werden gegen den/die Spieler/Spielerin oder das Team Disziplinarmaßnahmen eingeleitet, die vom DDV Schiedsgericht entschieden werden.
§ 11 Einschreibung
(1) Die Anmeldungen für DDV-Turniere erfolgen auf den vom Veranstalter vorgesehenen Meldebögen. Sie müssen bis zum Datum des Meldeschlusses (es gilt der Poststempel) an die vom Deutschen Dart Verband beauftragten Organisatoren zurückgesandt werden.
(2) Anmeldeformulare, die nicht korrekt ausgefüllt sind, werden nicht als Anmeldung akzeptiert.
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(3) Nur die Einzel- und Teamspieler, die auf den Anmeldeformularen deutlich lesbar namentlich und unter Angabe des Passnummer und des zugehörigen Landesverbandes aufgeführt sind, erhalten eine Spielerlaubnis für den jeweiligen Wettkampf.
(4) Kein Spieler oder Team darf sich mehr als einmal für den betreffenden Wettkampf einschreiben lassen.
(5) Jeder Spieler darf nur für ein Team gemeldet sein. Sollten aus zwei nicht kompletten Teams ein Team werden, so wird die entsprechende Platzierung ausgelost.
(6) Alle Spieler müssen unter ihrem eigenen Namen und Spielerpass-Nummer gemeldet sein.
(7) Durch Ausfüllen des Anmeldeformulars akzeptiert der Spieler oder das Team die DDV-Regeln, die für den jeweiligen Wettkampf gelten.
(8) Die vom DDV ernannten Organisatoren behalten sich das Recht vor, die Teilnahme einzelner Spieler oder Teams an einem bestimmten Wettkampf, nach Absprache mit dem Bundesspielleiter, abzulehnen oder zu streichen. Diese Entscheidungen sind endgültig und bindend.
(9) Jugendliche, die nicht in der Meldedatei des Bundesjugendleiters aufgeführt sind, sind nicht startberechtigt.
§ 12 Anmeldung
(1) Alle Wettkampfteilnehmer müssen sich zu der von den Organisatoren vorher festgesetzten Zeit beim zuständigen Boardschiedsrichter einfinden.
(2) Spieler oder Teams, die es versäumen, sich zum festgesetzten Zeitpunkt beim zuständigen Boardschiedsrichter einzufinden, werden von dem jeweiligen Wettkampf ausgeschlossen. Die Startgebühr wird nicht zurückerstattet.
(3) Spieler oder Teams, die nicht zur festgesetzten Zeit an ihrem festgelegten Board erscheinen, verlieren automatisch Leg, Set und Match. Die Startgebühr wird nicht zurückerstattet.
(4) Jeder Spieler oder jedes Team hat das Recht, darüber informiert zu werden, zu welchem voraussichtlichen Zeitpunkt ihr nächstes Spiel beginnt.
§ 13 Auslosung
(1) Es gibt nur eine öffentliche Auslosung; Einzelheiten regeln die Richtlinien zur Organisation von DDV-Turnieren.
(2) Die Auslosung muss vor Spielbeginn in einer sichtbaren Position ausgehängt werden.
(3) Zeitausschreibungen auf dem Spielplan sind nur informativ, jedoch nicht verbindlich. Ein Spieler oder Team muss sich 15 Minuten vor der ausgedruckten Zeit bereithalten.
(4) Es ist nicht erlaubt, Ersatzspieler oder -teams nach Meldeschluss in die Auslosung eintragen zu lassen. Im Einzelfalle entscheidet der Bundesspielleiter oder sein Vertreter.
(5) Bei Teamwettkämpfen werden nach der ersten Runde keine Ersatzspieler mehr zugelassen, es sei denn es ist in den Teamregeln ausdrücklich anders geklärt.
§ 14 Münzwurf
(1) Der Spieler (das Team), der (das) das Match beginnt, wird durch Münzwurf oder eine andere Losmöglichkeit ermittelt. Die Auslosung erfolgt unmittelbar vor Beginn des Matches.
(2) Der Gewinner der Auslosung beginnt das erste Leg und das erste Set, sowie alle folgenden Legs und Sets in dem betreffenden Match mit ungeraden Zahlen (z.B. 1, 3, 5 usw.).
(3) Der Verlierer des Münzwurfes beginnt alle Legs und Sets mit geraden Zahlen (z.B. 2, 4, 6 usw.).
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(4) Der Beginn des entscheidenden Legs oder Sets wird durch Bullwurf entschieden. Dabei wirft derjenige zuerst auf Bull. der auch das erste Leg oder Set begonnen hat. Darts aus Single- und Doppel-Bull sind herauszuziehen. Sets, in denen die Tie-Breaker-Regel angewandt wird, sind davon nicht betroffen.
§ 15 Übungswürfe
(1) Jeder Spieler hat das Recht, vor Beginn des Matches an seinem jeweiligen Board maximal sechs Übungsdarts zu werfen.
(2) An Boards, die nicht ausdrücklich als Übungsboards gekennzeichnet wurden, sind nach Beginn des Wettkampfes Übungswürfe nicht mehr gestattet.
(3) Im Wettkampfsaal oder in dessen Nähe werden mindestens zwei Übungsboards aufgestellt, die ausschließlich den Spielern oder Teams zur Verfügung stehen, die an dem jeweiligen Wettkampf teilnehmen.
§ 16 Wettkampfspiele
(1) Bei Wettkämpfen spielen alle Teams und Spieler unter Aufsicht und Weisung der vom DDV beauftragten und ernannten Organisatoren.
(2) Im Spielbereich dürfen sich nur die Schiedsrichter, die Schreiber sowie die Spieler aufhalten.
(3) Nur die Schiedsrichter und Schreiber dürfen sich vor dem werfenden Spieler aufhalten. Diese Personen müssen ihre Bewegungen während des Wurfes eines Spielers auf ein Minimum reduzieren.
(4) Der Gegner eines Spielers muss sich während dessen Wurfes mindestens 61 cm hinter diesem aufhalten.
(5) Bei Endspielen, die auf einer Bühne ausgetragen werden, spielen die Spieler oder Teams unter Aufsicht des für sie zuständigen Organisators. Zwischen den Würfen müssen sich die Spieler so hinstellen, dass der werfende Spieler von den anderen Spielern, Offiziellen, Zuschauern und (bei bestimmten Wettkämpfen) von Fernsehkameras beobachtet werden kann.
(6) Während des Matches müssen sich alle Spieler ruhig verhalten. Nur der werfende Spieler darf Fragen an den Schiedsrichter stellen. Zwischenrufe von anderen Spielern, Zuschauern oder Offiziellen sind zu unterlassen.
(7) Jeder Spieler oder jedes Team, der (das) gegen § 16 (6) verstößt, wird zuerst im Beisein seines Teamkapitäns oder Teammanagers vom Schiedsrichter bzw. Schreiber verwarnt; jeder weitere Verstoß gegen § 16 (6) führt zur sofortigen Disqualifikation des Spielers oder Teams. Eine Frage oder ein Protest an den Schiedsrichter oder Schreiber gerichtet, ist kein Verstoß gegen § 16 (6).
(8) Der werfende Spieler kann den Schiedsrichter über die Höhe seiner Punktzahl oder darüber befragen, wie hoch seine Restpunktzahl ist. Er darf jedoch nicht gesagt bekommen, wie Schluss zu machen ist.
(9) Alle Fragen, die die Punktzahl und den Punktabzug betreffen, müssen geklärt werden, bevor der Spieler wieder zu werfen beginnt.
(10) Nach Beendigung eines Legs, Sets oder Matches sind Beanstandungen bezüglich des Punktestandes oder der Subtraktion unzulässig.
(11) Bei Teamwettkämpfen muss die Reihenfolge der Spieler vor Beginn des Matches festgelegt und notiert werden.
(12) Proteste müssen sofort an den Schiedsrichter oder das Wettkampfgericht gerichtet werden. Nach Beendigung eines Legs, Sets oder Matches sind Proteste nicht mehr zulässig.
(13) Tritt bei einem Spieler während eines Matches ein Schaden an seinem Sportgerät auf, oder muss der Spieler während des Matches den Spielbereich wegen außergewöhnlicher Umstände verlassen, muss ihm dies mit Zustimmung des Schiedsrichters für maximal 5 Minuten gewährt werden.
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§ 17 Spielkleidung
(1) Bei Endspielen auf einer Bühne hat der Spieler gepflegte und angemessene Spielkleidung zu tragen.
(2) Bei allen Spielen ist es nicht erlaubt Kopfbedeckungen, Walkmans oder ähnliches zu tragen, ohne den DDV bzw. die Organisatoren vorher um Erlaubnis gebeten zu haben und diese auch zugestimmt haben.
(3) Spieler müssen Kleidung ohne Werbeaufdruck mit sich führen, für den Fall der Vergabe der Werberechte an einen Sponsor.
(4) Es ist grundsätzlich nicht gestattet, Kleidung mit anzüglichem Aufdruck (auch graphischer Natur) zu tragen.
§ 18 Genussmittel
(1) Auf DDV-Turnieren herrscht absolutes Rauchverbot in den Spielhallen.
(2) Bei Verstoß gegen § 18 (1) wird der (die) Betreffende von den Organisatoren verwarnt. Im Wiederholungsfalle erfolgt die Disqualifikation.
(3) Spieler, die offensichtlich unter starkem Alkoholeinfluss stehen, können durch die Turnierleitung und/oder den Bundesspielleiter zu jeder Zeit aus dem laufenden Wettbewerb ausgeschlossen werden. Damit entfällt für den Betreffenden gleichzeitig jeglicher Anspruch auf DDV-Ranglistenpunkte, Preisgelder, Pokale und Urkunden aus diesem Turnier.
(4) Jede Person, die sich gem. Staatlichem Renn-, Wett- und Lotteriegesetz an einem verbotenen Glücksspiel (Poker etc.) beteiligt, macht sich gem. § 284 StGB strafbar. Daher herrscht auch auf DDV-Veranstaltungen ein striktes Verbot solcher Spiele. Jede Person, die sich an einem vom Gesetzgeber verbotenen Glücksspiel beteiligt, muss mit Hausverbot und einer Anzeige im Sinne des § 284 StGB rechnen.
(5) Bei Jugendturnieren herrscht absolutes Alkoholverbot. Jugendliche, die gegen dieses Verbot verstoßen, werden durch die Turnierleitung und / oder den Bundesspielleiter / Stellvertreter aus dem laufenden Wettbewerb genommen. Damit entfällt für den betreffenden gleichzeitig jeglicher Anspruch auf DDV-Ranglistenpunkte, Preisgelder, Pokale uns Urkunden aus diesem Turnier.
Teil IV DDV-Turniersystem
§ 19 Vergabe von DDV-Turnieren
(1) Die Bewerbung für ein DDV-Turnier ist von dem jeweiligen Landesverband unter Nennung des beauftragten Ausrichters, zu den vom DDV bekannt zu gebenden Terminen, abzugeben.
(2) Kein Landesverband oder Ausrichter kann Anspruch auf die Ausrichtung eines bestimmten Turniers oder einer bestimmten Meisterschaft verlangen.
(3) Die Bewerbungsfrist für die Ausrichtung der DDV-Turniere der nächsten Saison endet mit dem 30. September des Vorjahres.
(4) Die DDV-Turniere werden nach Vorbesprechung im DDV-Sportausschuss vom DDV-Hauptausschuss im Oktober des Vorjahres für die nächste Saison vergeben. Nach Vergabe an einen Ausrichter (i. d. R. einem Sportverein) schließt der DDV mit dem Ausrichter einen Vertrag, der alle besonderen Vereinbarungen, den Haftungsanspruch und die Durchführung entsprechend dieser Ordnung und den Richtlinien zur Organisation von DDV-Turnieren regelt.
(5) Für die Vergabe von DDV- und WDF-Ranglistenturnieren erhebt der DDV Gebühren gemäß § 3 Abs. 1 und § 5 Abs. 3 der DDV-Finanzordnung
Gibt ein Ausrichter ein ihm zugesprochenes Turnier innerhalb der nachfolgend angegebenen Fristen zurück, erhebt der DDV eine Konventionalstrafe in Höhe von EUR 300,00:
DDV-Ranglistenturnier - 3 Monate vor Turniertermin
WDF-Ranglistenturnier - 6 Monate vor Turniertermin
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Diese Konventionalstrafe wird an einen Ersatzausrichter, sofern vorhanden, ausgezahlt.
(6) Erhält ein Ausrichter ein DDV-Ranglistenturnier, so wird dieser Verein direkt vom Bundesverband in der Turnierausrichtung beraten.
(7) Alle organisatorischen Einzelheiten, besonders der Nachweis einer geeigneten Halle, werden direkt mit dem DDV-Bundesspielleiter abgesprochen, wobei dieser in Streitfällen weisungsberechtigt ist.
§ 20 Einzelturniere allgemein
(1) Bei sämtlichen DDV-Ranglistenturnieren (inkl. Deutsche Meisterschaften) wird, soweit nicht anders angegeben, 501 gespielt.
(2) Das Nachmelden sowie Ersetzen eines Spielers durch einen anderen ist nicht möglich.
(3) Spielberechtigt sind nur Spieler des Deutschen Dart Verbandes. Ausländische Spieler sind nur dann spielberechtigt, wenn sie ebenfalls Mitglied des DDV sind. Mitglieder, die ihren Wohnsitz im Ausland haben, sind nur dann spielberechtigt, wenn sie mindestens seit 3 Jahren aktiv im DDV spielen. WDF-Turniere bleiben von dieser Regelung unberührt.
§ 21 Regionalturniere
(1) Setzschlüssel
Herren: Aus den ersten 64 der DDV-Herren-Rangliste werden die ersten 16 Spieler gesetzt.
Damen: Aus den ersten 32 der DDV-Damen-Rangliste werden die ersten 16 Spieler gesetzt.
(2) Punktwertung (nach Teilnehmerzahlen)
Herren Damen
Platzierung über 128 unter 128 über 64 unter 64
1. Platz 10 7 7 5
2. Platz 7 5 5 3
3. Platz 5 3 3 2
5. Platz 3 2 2 1
9. Platz 2 1 1
17. Platz 1
(3) Preisgeld
68% der Startgelder sind als Preisgeld an die ersten 8 Herren sowie an die ersten 4 Damen auszuschütten. Eine weitere Ausschüttung ist mit dem zuständigen Landessportwart oder dem Bundesspielleiter abzusprechen.
(4) Der zuständige Landessportwart oder sein Vertreter muss beim Turnier anwesend sein.
(5) Das Startgeld beträgt EUR 10,00 pro Person.
(6) Der DDV Anteil entfällt. Es gibt keine Preisgeldgarantie durch den DDV.
(7) Meldungen für die Ausrichtung gehen über den jeweiligen Landesverband an den Bundesspielleiter.
(8) Der Meldeschluss ist dem Ausrichter freigestellt. Er muss jedoch auf der Ausschreibung ausreichend gekennzeichnet sein.
(9) Alle DDV-Regionalturniere sind offene Turniere
§ 22 Herren-Einzel
(1) DDV-Ranglistenturniere (exkl. German Masters und WDF-Turniere)
a) Es gilt das Doppel--KO-System bis einschließlich des Bordfinales. In der Gewinnerrunde wird Best-of-5-Legs und in der Verliererrunde Best-of-3-Legs gespielt. Im Bordfinale muss der Gewinner der Verliererrunde gegen den Gewinner der Gewinnerrunde zweimal Best-of-5-Legs gewinnen um die nächste
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Runde zu erreichen. Der Gewinner der Gewinnerrunde benötigt nur einen Sieg bei Best-of-5-Legs. Bis einschließlich Achtelfinale wird nun Best-of-5-Legs im Einfach-KO-System gespielt. Die Spiele des Viertel- und des Halbfinales werden Best-of-3-Legs, Best-of-3-Sets gespielt. Der dritte Platz wird nicht ausgespielt.
b) Das Finale wird Best-of-3-Legs, Best-of-5-Sets gespielt. Bei einem Spielstand von 2:2 Sets und 1:1 Legs im Finale gewinnt derjenige, der zuerst 2 gewonnene Legs Vorsprung hat.
c) Bei einem Spielstand von 4:4 Legs im fünften Set des Finales wird die Tie-Breaker-Regel angewandt. Der Spieler, welcher das Match begonnen hat, wirft zuerst einen Pfeil auf das Zentrum des Boards, danach wirft sein Finalgegner. Das entscheidende Leg beginnt derjenige, dessen Pfeil näher am Zentrum liegt.
(2) German Masters und WDF-Ranglistenturniere
a) Es gilt das KO-System. Von Anfang bis einschließlich zum Achtelfinale (die letzten 16) wird bei den Herren Best-of-5-Legs gespielt. Die Spiele des Viertel- und des Halbfinales werden Best-of-3-Legs, Best-of-3-Sets gespielt (German Masters siehe § 34). Der dritte Platz wird nicht ausgespielt.
b) Das Finale wird Best-of-3-Legs, Best-of-5-Sets gespielt. Bei einem Spielstand von 2:2 Sets und 1:1 Legs im Finale gewinnt derjenige, der zuerst 2 gewonnene Legs Vorsprung hat.
c) Bei einem Spielstand von 4:4 Legs im fünften Set des Finales wird die Tie-Breaker-Regel angewandt. Der Spieler, welcher das Match begonnen hat, wirft zuerst einen Pfeil auf das Zentrum des Boards, danach wirft sein Finalgegner. Das entscheidende Leg beginnt derjenige, dessen Pfeil näher am Zentrum liegt.
§ 23 Damen-Einzel
(1) DDV-Ranglistenturniere (exkl. German Masters und WDF-Turniere)
a) Es gilt das Doppel--KO-System bis einschließlich des Bordfinales. In der Gewinnerrunde wird Best-of-5-Legs und in der Verliererrunde Best-of-3-Legs gespielt. Im Bordfinale muss der Gewinner der Verliererrunde gegen den Gewinner der Gewinnerrunde zweimal Best-of-5-Legs gewinnen um die nächste Runde zu erreichen. Der Gewinner der Gewinnerrunde benötigt nur einen Sieg bei Best-of-5-Legs. Bis einschließlich Viertelfinale wird nun Best-of-5-Legs im Einfach-KO-System gespielt. Die Spiele des Halbfinales und des Finales werden Best-of-3-Legs, Best-of-3-Sets gespielt. Der dritte Platz wird nicht ausgespielt.
b) Im Finale gilt die Tie-Breaker-Regel analog dem Herren-Einzel beim Stande von 1:1 Sets und 4:4 Legs (im dritten Set).
(2) German Masters und WDF-Ranglistenturniere
a) Es gilt das KO-System. Die Damen spielen von Anfang bis einschließlich Viertelfinale Best-of-5-Legs. Die Spiele des Halbfinales und des Finales werden Best-of-3-Legs, Best-of-3-Sets gespielt. Der dritte Platz wird nicht ausgespielt.
Im Finale gilt die Tie-Breaker-Regel analog dem Herren-Einzel beim Stande von 1:1 Sets und 4:4 Legs (im dritten Set).
§ 24 Junioren-Einzel
(1) (gültig bis Ende Saison 2005/2006) Die Junioren spielen bei einem Teilnehmerfeld bis 16 Spieler von Anfang bis einschließlich Viertelfinale Best-of-5-Legs, Round Robin. Bei einem Teilnehmerfeld von 17 bis 32 Spielern wird im Doppel KO System Best-of-5-Legs auf der Gewinnerseite und Best-of-3-Legs auf der Verliererseite gespielt. Bei einem Teilnehmerfeld von mehr als 32 Spielern wird im KO System Best-of-5-Legs bis einschließlich Viertelfinale gespielt. Die Spiele des Halbfinales und des Finales werden Best-of-3-Legs, Best-of-3-Sets gespielt. Der dritte Platz wird nicht ausgespielt. Im Finale gilt die Tie-Breaker-Regel analog dem Herren-Einzel beim Stande von 1:1 Sets und 4:4 Legs (im dritten Set).
(1) (gültig ab Saison 2006/2007) Es gilt das Doppel KO System bis einschließlich der Gruppenfinals. In der Gewinnerrunde wird Best-of-5-Legs und in der Verliererrunde Best-of-3-Legs gespielt. Im Gruppenfinale muss der Gewinner der Verliererrunde gegen den Gewinner der Gewinnerrunde 2 mal Best-of-5-Legs gewinnen um die nächste zu erreichen. Der Gewinner der Gewinnerrunde benötigt nur einen Sieg Best-of-5-
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Legs. Danach werden bis zum Finale alle Spiele Best-of-5-Legs im KO System gespielt. Im Finale wird bei den Junioren Best-of-3-Sets, Best-of-3-Legs mit Tie-Breaker-Regel, bei den Juniorinnen Best-of-3-Sets, Best-of-3-Legs ohne Tie-Breaker-Regel gespielt.
(2) (gültig bis Saison 2005/2006, ab der Saison 2006/2007 ersatzlos streichen) Die Juniorinnen spielen bei einem Teilnehmerfeld bis 16 Spielerinnen in der ersten Runde Round Robin, Best-of-3-Legs. In den weiteren Round-Robin-Runden, sowie im Halbfinale (KO System) und im Finale wird Best-of-5-Legs gespielt. Bei einem Teilnehmerfeld von 17 bis 32 Spielerinnen wird im Doppel KO System Best-of-5-Legs auf der Gewinnerseite und Best-of-3-Legs auf der Verliererseite gespielt. Bei einem Teilnehmerfeld von mehr als 32 Spielerinnen wird im KO System Best-of-5-Legs bis einschließlich Finale gespielt. Der dritte Platz wird nicht ausgespielt.
§ 25 WDF-Turniere
(1) Für die WDF-Turniere behält sich der DDV Sonderregelungen vor.
(2) Für die WDF-Turniere kommen übergeordnet die Regeln der WDF zur Geltung.
§ 26 Deutsche Einzelmeisterschaften
(1) Die Deutschen Einzelmeisterschaften werden exakt nach dem gleichen Modus gespielt wie die anderen DDV-Einzel-Ranglistenturniere bei Herren, Damen und Junioren (§§ 22-24).
(2) Die 4 Erstplazierten der Herren, die 2 Erstplazierten Damen und der/die Meister/-in bei den Junioren und den Juniorinnen qualifizieren sich direkt für die German Masters.
(3) Der Ausrichter der Deutschen Einzelmeisterschaften garantiert ein angemessenes und attraktives Umfeld für diese Veranstaltung.
(4) Der DDV gibt dem Ausrichter hierzu Richtlinien vor, bei deren Umsetzung er aktiv mitarbeitet.
§ 27 Deutsche Two-Person-Team Meisterschaft
(1) Es gilt das Doppel--KO-System bis einschließlich des Bordfinales. Im Bordfinale muss der Gewinner der Verliererrunde gegen den Gewinner der Gewinnerrunde zweimal gewinnen um die nächste Runde zu erreichen. Der Gewinner der Gewinnerrunde benötigt nur einen Sieg.
(2) Die deutsche Two-Person-Team Meisterschaft wird bis inklusive Achtelfinale nach folgendem Schema Best-of-5-Legs gespielt:
Best-of-5-Legs Team A gegen Team B
Erstes Leg Spieler A1 gegen Spieler B1
Zweites Leg Spieler A2 gegen Spieler B2
Drittes Leg Doppel A gegen Doppel B
Viertes Leg Spieler A1 gegen Spieler B2
Fünftes Leg Spieler A2 gegen Spieler B1
In der Verliererrunde wird nach folgendem Schema Best of 3 Legs gespielt:
Best-of-3-Legs Team A gegen Team B
Erstes Leg Spieler A1 gegen Spieler B1
Zweites Leg Spieler A2 gegen Spieler B2
Drittes Leg Doppel A gegen Doppel B
(3) Ab dem Viertelfinale bei den Herren bzw. dem Halbfinale bei den Damen wird bis inklusive Finale nach dem folgenden Schema Best-of-5-Legs, Best-of-3-Sets gespielt:
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SET 1 Team A gegen Team B
Erstes Leg Spieler A1 gegen Spieler B1
Zweites Leg Spieler A2 gegen Spieler B2
Drittes Leg Doppel A gegen Doppel B
Viertes Leg Spieler A1 gegen Spieler B2
Fünftes Leg Spieler A2 gegen Spieler B1
SET 2 Team A gegen Team B
Erstes Leg Spieler A1 gegen Spieler B2
Zweites Leg Spieler A2 gegen Spieler B1
Drittes Leg Doppel A gegen Doppel B
Viertes Leg Spieler A2 gegen Spieler B2
Fünftes Leg Spieler A1 gegen Spieler B1
SET 3 Team A gegen Team B
Erstes Leg Spieler A1 gegen Spieler B1
Zweites Leg Spieler A2 gegen Spieler B2
Drittes Leg Doppel A gegen Doppel B
Viertes Leg Spieler A1 gegen Spieler B2
Fünftes Leg Spieler A2 gegen Spieler B1
(4) Es werden zwei Meisterschaften getrennt nach Geschlechtern durchgeführt. Dabei bleibt die Partnerwahl innerhalb der Geschlechter frei. Das Ersetzen eines Teampartners ist nur möglich, sofern eine schlüssige Begründung vorliegt. In Zweifelsfällen befindet der Bundesspielleiter über die Ersatzmeldung.
(5) Die Nachmeldung von Teams am Turniertag oder eine anonyme Meldung innerhalb der Meldefrist ist nicht möglich.
(6) Ein Team muss zu jeder Spielpaarung komplett antreten; ansonsten entfallen jegliche Ansprüche auf Preisgeld und Trophäen.
§ 28 Deutsche Herren-Doppelmeisterschaft
(1) Die deutsche Herren-Doppelmeisterschaft wird im Doppel-KO-System nach dem Modus der Herren-Einzel Ranglistenturniere gespielt (§ 22, Abs. 1 a). Im Finale wird die Tie-Breaker-Regelung nicht angewandt.
(2) Die Wahl des Doppelpartners steht jedem Spieler frei. Das Ersetzen eines Doppelpartners ist möglich, sofern eine schlüssige Begründung vorliegt. In Zweifelsfällen befindet der Bundesspielleiter über die Ersatzmeldung.
(3) Die Nachmeldung von Teams am Turniertag oder eine anonyme Meldung innerhalb der Meldefrist ist nicht möglich.
(4) Ein Team muss zu jeder Spielpaarung komplett antreten; ansonsten entfallen jegliche Ansprüche auf Preisgeld und Trophäen.
§ 29 Deutsche Damen-Doppelmeisterschaft
(1) Die deutsche Damen-Doppelmeisterschaft wird im Doppel-KO-System nach dem Modus der Damen-Einzel Ranglistenturniere gespielt (§ 23, Abs. 1 a). Im Finale wird die Tie-Breaker-Regelung nicht angewandt.
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(2) Die Wahl der Doppelpartnerin steht jeder Spielerin frei. Das Ersetzen einer Doppelpartnerin ist möglich, sofern eine schlüssige Begründung vorliegt. In Zweifelsfällen befindet der Bundesspielleiter über die Ersatzmeldung.
(3) Die Nachmeldung von Teams am Turniertag oder eine anonyme Meldung innerhalb der Meldefrist ist nicht möglich.
(4) Ein Team muss zu jeder Spielpaarung komplett antreten; ansonsten entfallen jegliche Ansprüche auf Preisgeld und Trophäen.
§ 30 Deutsche Mixed-Doppelmeisterschaft
(1) Die deutsche Mixed-Doppelmeisterschaft wird nach dem Modus der Damen-Einzel-Ranglistenturniere gespielt (§ 23). Im Finale wird die Tie-Breaker-Regelung nicht angewandt.
(2) Die Wahl eines Doppelpartners des anderen Geschlechts steht jedem Spieler (bzw. jeder Spielerin) frei. Das Ersetzen eines Doppelpartners ist möglich, sofern eine schlüssige Begründung vorliegt. In Zweifelsfällen befindet der Bundesspielleiter über die Ersatzmeldung.
(3) Die Nachmeldung von Teams am Turniertag oder eine anonyme Meldung innerhalb der Meldefrist ist nicht möglich.
(4) Ein Team muss zu jeder Spielpaarung komplett antreten; ansonsten entfallen jegliche Ansprüche auf Preisgeld und Trophäen.
§ 31 Deutsche Mixed-Triple Meisterschaft
(1) Das Mixed-Triple-Team setzt sich entweder aus zwei Herren und einer Dame oder aus zwei Damen und einem Herrn zusammen. Diese spielen gemeinsam (d.h. abwechselnd werfend) gegen das gegnerische Team.
(2) Es gilt das KO-System. Jedes Leg wird 701 straight in und double out gespielt. Von Anfang bis einschließlich zum Achtelfinale (die letzten 16) wird Best-of-5-Legs gespielt. Die Spiele des Viertel- und des Halbfinales werden Best-of-3-Legs, Best-of-3-Sets gespielt. Der dritte Platz wird nicht ausgespielt.
(3) Das Finale wird Best-of-3-Legs, Best-of-5-Sets gespielt. Im Finale wird die Tie-Breaker-Regelung nicht angewandt.
(4) Das Ersetzen eines Mixedpartners ist möglich, sofern eine schlüssige Begründung vorliegt. In Zweifelsfällen befindet der Bundesspielleiter über die Ersatzmeldung.
(5) Die Nachmeldung von Teams am Turniertag oder eine anonyme Meldung innerhalb der Meldefrist ist nicht möglich.
(6) Ein Team muss zu jeder Spielpaarung komplett antreten; ansonsten entfallen jegliche Ansprüche auf Preisgeld und Trophäen.
§ 32 Deutsche Viererteam-Meisterschaft
(1) Die deutsche Viererteam-Meisterschaft wird von Anfang bis inklusive Finale nach folgendem Schema Best-of-17-Legs gespielt:
Best-of-17-Legs Team A gegen Team B
1. Leg Spieler A1 gegen Spieler B2
2. Leg Spieler A2 gegen Spieler B1
3. Leg Spieler A3 gegen Spieler B4
4. Leg Spieler A4 gegen Spieler B3
5. Leg Spieler A2 gegen Spieler B2
6. Leg Spieler A1 gegen Spieler B4
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7. Leg Spieler A4 gegen Spieler B1
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8. Leg Spieler A3 gegen Spieler B3
9. Leg Spieler A4 gegen Spieler B4
10. Leg Spieler A1 gegen Spieler B1
11. Leg Spieler A2 gegen Spieler B3
12. Leg Spieler A3 gegen Spieler B2
13. Leg Spieler A1 gegen Spieler B3
14. Leg Spieler A2 gegen Spieler B4
15. Leg Spieler A3 gegen Spieler B1
16. Leg Spieler A4 gegen Spieler B2
(2) Nach dem neunten gewonnenen Leg für ein Team ist dieses Sieger und das Match wird abgebrochen.
(3) Bei einem Spielstand von 8:8 Legs bestimmt jedes Team einen Spieler, der das Entscheidungsleg spielt.
(4) Die Wahl der Teampartner liegt frei. Das Ersetzen eines Teampartners ist möglich, sofern eine schlüssige Begründung vorliegt. In Zweifelsfällen befindet der Bundesspielleiter über die Ersatzmeldung.
(5) Die Nachmeldung von Teams am Turniertag oder eine anonyme Meldung innerhalb der Meldefrist ist nicht möglich.
(6) Ein Team muss zu jeder Spielpaarung komplett antreten; ansonsten entfallen jegliche Ansprüche auf Preisgeld und Trophäen.
§ 33 German Masters, Einzel allgemein
(1) Die German Masters sind ein startgeldfreies DDV-Einladungsturnier.
(2) Der DDV garantiert jedem Landesverband 8 Plätze bei den Herren und 4 Plätze bei den Damen zusätzlich zum Teilnehmerfeld. Die Teilnehmerzahl ist auf 256 Herren, 128 Damen, 64 Junioren und 32 Juniorinnen begrenzt. Davon werden vom DDV direkt eingeladen:
Herren Die ersten 15 der DDV-Rangliste
+ Titelverteidiger
+ 4 DEM = maximal 20 *)
Damen Die ersten 7 der DDV-Rangliste
+ Titelverteidiger
+ 2 DEM = maximal 10 *)
Junioren Die ersten 6 der DDV-Rangliste
+ Titelverteidiger
+ 1 DEM = maximal 8
Juniorinnen Die ersten 4 der DDV-Rangliste
+ Titelverteidiger
+ 1 DEM = maximal 6
*) plus Sieger der DDV-Basisturniere
(Haben der Junioren-Titelverteidiger oder die Juniorinnen-Titelverteidigerin am Turniertag sein/ihr 18. Lebensjahr bereits vollendet, werden die ersten vier aus der Juniorenrangliste bzw. die ersten drei aus der Juniorinnenrangliste nominiert.)
(3) Für die Einladung durch den DDV ist die jeweilige DDV-Rangliste am 1. April einer laufenden Saison abzuschließen, zusätzlich sind die Deutschen Einzelmeisterschaften zu berücksichtigen.
Sollte ein Spieler/eine Spielerin von seinem/ihrem Landesverband und/oder dem DDV in begründeten Fällen gesperrt sein, so ist er/sie vom Bundesspielleiter für die German Masters auszuladen.
(4) Jeder Landesverband kann des Weiteren 8 Herren, 4 Damen und 2 Jugendliche (1 x Junioren, 1 x Juniorinnen) direkt nominieren. Die restlichen Teilnehmer werden nach der Mitgliedsstärke (getrennt nach Erwachsenen und Jugendlichen) der einzelnen Landesverbände durch diese selbst bestimmt. Stichtag ist der 5. April einer laufenden Saison.
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(5) Über das Nachrücken von Spielern entscheidet der Bundesspielleiter.
(6) Es werden wie üblich 16 Herren, 8 Damen, 4 Junioren und 4 Juniorinnen gemäß der aktuellen DDV-Rangliste gesetzt. Danach wird jeder Landesverband als Verein behandelt, d. h. bei der Auslosung werden zunächst alle Spieler von der Liste des Landesverbandes mit den meisten Meldungen auf die Gruppen dergestalt gelost, dass garantiert ist, dass kein Spieler eines Landesverbandes in eine Gruppe mit einem anderen Spieler seines Landesverbandes eingelost wird.
(7) Der Meldeschluss für Spieler und Teams der Landesverbände zur Teilnahme an der German Masters ist auf den 15. Mai eines jeden Jahres festzulegen.
(8) Nutzen die Landesverbände ihre zugebilligten Plätze nicht, werden diese anhand der Quotenregelung durch andere Landesverbände aufgefüllt.
§ 34 German Masters, Herren-Einzel
(1) Die Herren spielen Best-of-3-Legs, Best-of-3-Sets bis einschließlich Halbfinale. Das Finale wird Best-of-3-Legs, Best-of-5-Sets gespielt. Es gilt die Tie-Breaker-Regel nach § 22 (2) und (3).
§ 35 German Masters, Damen-Einzel
(1) Die Damen spielen von Anfang bis einschließlich Viertelfinale Best-of-5-Legs. Die Spiele des Halbfinales und des Finales werden Best-of-3-Legs, Best-of-3-Sets gespielt. Es gilt die Tie-Breaker-Regel nach § 23 (2).
§ 36 German Masters, Junioren-Einzel
(1) Die Junioren spielen von Anfang bis einschließlich Viertelfinale Best-of-5-Legs (KO System). Die Spiele des Halbfinales und des Finales werden Best-of-3-Legs, Best-of-3-Sets gespielt. Es gilt die Tie-Breaker-Regel nach § 24.
(2) Die Juniorinnen spielen von Anfang bis einschließlich Halbfinale Best-of-5-Legs (KO System), das Finale wird Best-of-3-Legs, Best-of-3-Sets ohne Tie-Breaker-Regel gespielt. Der dritte Platz wird nicht ausgespielt.
§ 37 German Masters, Teamwettbewerbe allgemein
(1) Das Teilnehmerfeld ist auf 32 Herren- und 32 Damenteams beschränkt.
(2) Jeder Landesverband darf je 2 Herren- und Damenteams direkt melden. Der DDV nominiert zusätzlich die Titelverteidiger.
(3) Die verbliebenen Plätze werden entsprechend der Meldezahlen an die Landesverbände vergeben und durch diese selbst bestimmt.
(4) Nutzen die Landesverbände ihre zugebilligten Plätze nicht, werden diese anhand der Quotenregelung durch andere Landesverbände aufgefüllt.
(5) Es dürfen nur Spieler oder Spielerinnen eingesetzt werden, die zum 31. Januar der laufenden Saison beim Verband gemeldet sind.
§ 38 German Masters, Herren-Team
(1) Das Herren-Team besteht aus 8 Spielern plus 2 Ersatzspielern.
(2) Die Einzelspieler werden vor Spielbeginn in beliebiger Reihenfolge auf dem Spielbericht (verdeckt für das gegnerische Team) notiert. Nach den Einzelspielen können gemeldete, aber nicht im Einzel eingesetzte Spieler, in den 4 Doppeln aufgestellt werden.
(3) Die Teams werden nicht benannt. Die jeweils erfolgreichsten Teams eines jeden Landesverbands werden gewertet.
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SpWO- Seite 18 (Stand: 26 März 2006)
(4) Es spielen jeweils die an gleicher Stelle notierten gegnerischen Spieler bzw. Doppel Best-of-5-Legs gegeneinander.
(5) Hat ein Team 7 Einzel (bzw. Einzel und Doppel) gewonnen so ist es Sieger und das Match wird abgebrochen. Der Gegner ist ausgeschieden.
(6) Bei einem Spielstand von 6-6 entscheidet ein Teamgame (Best-of-3-Legs) unabhängig von den zuvor gewonnenen Legs. Im Teamgame können alle für das Team gemeldeten Spieler eingesetzt werden (8 von 10).
§ 39 German Masters, Damen-Team
(1) Das Damen-Team besteht aus 4 Spielerinnen plus 1 Ersatzspielerin.
(2) Die Einzelspielerinnen werden vor Spielbeginn in beliebiger Reihenfolge auf dem Spielbericht (verdeckt für das gegnerische Team) notiert. Nach den Einzelspielen kann eine gemeldete, aber nicht im Einzel eingesetzte Spielerin, im Doppel aufgestellt werden.
(3) Es spielen jeweils die an gleicher Stelle notierten gegnerischen Spielerinnen bzw. Doppel Best-of-5-Legs gegeneinander.
(4) Hat ein Team 4 Einzel (bzw. Einzel und Doppel) gewonnen so ist es Sieger und das Match wird abgebrochen. Der Gegner ist ausgeschieden.
(5) Bei einem Spielstand von 3-3 entscheidet ein Teamgame (Best-of-1-Leg) unabhängig von den zuvor gewonnenen Legs. Im Teamgame können alle für das Team gemeldeten Spielerinnen eingesetzt werden (4 von 5).
§ 40 German Masters, Länderpokal
(1) Für die Punktwertung im Länderpokal bestimmt jeder Landesverband zwei Herren- und zwei Damenteams.
(2) Zur Wertung für die Setzliste kommen pro Landesverband das punktstärkste Team mit den namentlich gemeldeten Spielern. Dieses Team ist als Team 1 des jeweiligen Landesverband an den DDV zu melden. Es ist darüber hinaus so in den Spielplan einzulosen, dass es frühestens im Finale auf das zweite Wertungsteam des gleichen Landesverbandes treffen kann. Das Team muss mindestens 3 Wochen vor Turnierbeginn gemeldet sein. Ein kurzfristiger Austausch eines einzelnen Spielers ist nur nach Absprache mit dem Bundesspielleiter möglich.
(3) Zur Ermittlung des Länderpokalsiegers wird die Addition, der von beiden Herren- und beiden Damenwertungsteams erreichten Punkte insgesamt, nach folgendem Punkteschema herangezogen:
Länderpokal-Punkteschema
1. Platz 48 Punkte
2. Platz 32 Punkte
3. Platz je 20 Punkte
5. Platz je 11 Punkte
9. Platz je 4 Punkte
§ 41 Turnierablauf
(1) Am ersten Tag eines DDV-Ranglistenturniers finden grundsätzlich die Einzelwettbewerbe statt (Ausnahme: Jugendeinzel).
(2) Am zweiten Tag finden die Teamwettbewerbe (Doppel, Two-Person-Team, Viererteam etc.) sowie die Jugendeinzel, je nach Vergabe und Absprache mit dem DDV, statt.
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SpWO- Seite 19 (Stand: 26 März 2006)
(3) Alle Finalspiele und die Siegerehrung finden am Tag der jeweiligen Veranstaltung statt. Die Juniorinnen- und Juniorenfinalspiele finden grundsätzlich vor den Finalen der Erwachsenenwettbewerbe statt.
§ 42 Bundesliga
(1) Die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft (Bundesliga) wird in der Ligaspielordnung der Bundesliga und in der Schiedsrichterordnung geregelt.
(2) Die Endrunde der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft (Bundesliga) wird am Ende der jeweiligen Saison ausgespielt.
§ 43 Deutsche Pokalwettbewerbe
(1) Der DDV veranstaltet neben der Bundesligafinalrunde und der Bundesligaaufstiegsrunde zwei Pokalwettbewerbe (DDV-Pokal und DDV-Amateurpokal); diese sollen parallel zur Bundesligafinalrunde sowie den Aufstiegsspielen zur Bundesliga stattfinden.
(2.1) Am Deutschen Pokalwettbewerb (DDV-Pokal) können nur gemeldete Teams / Vereine der Länder teilnehmen. Es sollte in der Regel der jeweilige Landes-Pokalsieger sein.
(2.2) Am DDV-Amateurpokal können nur gemeldete Teams / Vereine der Länder teilnehmen. Ausgeschlossen sind Teams der Bundesliga, Teilnehmer an der Aufstiegsrunde und Teilnehmer am DDV-Pokal des jeweiligen Bundeslandes. Den Bundesländern ist es freigestellt, wie sie diese Teams / Vereine ermitteln.
(3) Jeder Landesverband stellt ein Team, d.h. bei 16 Bundesländern maximal 16 Teilnehmer. Ein gemeldetes Team darf nicht gleichzeitig an den Pokalwettbewerben sowie an den Aufstiegsspielen zur Bundesliga teilnehmen. Spieler(innen), die zum Kader eines Bundesligateams gehören, das an der Endrunde zur Bundesliga, sowie zum Kader der Teams gehören, die an der Aufstiegsrunde zur Bundesliga teilnehmen, sind bei Pokalwettbewerben nicht spielberechtigt.
(4) Die Vorrunden werden bis zum Halbfinale wie folgt in Gruppen ausgespielt:
bis zu acht Teams = zwei Gruppen
bis zu elf Teams = drei Gruppen
ab zwölf Teams = vier Gruppen.
Die Gruppen werden analog zu § 42 Abs. 6 ausgewertet. Für das Halbfinale qualifizieren sich grundsätzlich die Gruppen Ersten. Bei zwei Gruppen qualifizieren sich zusätzlich die Zweitplazierten; bei drei Gruppen qualifiziert sich zusätzlich der beste Zweitplazierte aller drei Gruppen. Besteht eine Gruppe aus vier Teams werden die Ergebnisse des Gruppen Vierten gegen den Gruppen Zweiten gestrichen. Im Vergleich wird in folgender Reihenfolge gewertet: Pluspunkte, Minuspunkte, gewonnene Matches, verlorene Matches, gewonnene Legs und verlorene Legs. Bei Gleichheit entscheidet ein Leg 1001. Die Halbfinale werden neu ausgelost. Es wird kein Team gesetzt.
(5) Ein Team besteht aus mindestens acht Spielern. Die Einzelspieler werden vor Spielbeginn in beliebiger Reihenfolge auf dem Spielbericht (verdeckt für den Gegner) notiert.
Nach den Einzelspielen können gemeldete, aber nicht im Einzel eingesetzte Spieler in den vier Doppeln aufgestellt werden. Im Teamgame müssen acht für das Team gemeldete Spieler eingesetzt werden.
(6) Nach dem Siegpunkt wird das Match abgebrochen. Beim Stande von 6 zu 6 entscheidet ein Teamgame (1001, Best-of-3-Legs).
(7) Es dürfen nur Spieler oder Spielerinnen eingesetzt werden, die zum 31. Januar der laufenden Saison beim Team / Verein gemeldet sind. Die Meldung der Teams erfolgt durch den Landessportwart (der insbesondere die Bedingungen der Punkte 2, 7 und 8 zu gewährleisten hat) an den Bundesspielleiter.
(8) Pro Team dürfen maximal 16 Spieler/-innen gemeldet werden. Alle gemeldeten Spieler/-innen müssen sich mit einem Lichtbildausweis legitimieren können.
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§ 44 Kings-Cup
(1) Der Kings Cup ist ein Viererteam-Wettbewerb von Landesverbandsauswahlteams für Junioren; für Juniorinnen ist der Kings Cup ein Zweier-Team-Wettbewerb. Verantwortlich für Modus und Durchführung sind die Jugendwarte der Landesverbände gemeinsam mit dem DDV-Bundesjugendleiter (Jugendausschuss). Der DDV fördert den Kings Cup finanziell.
(2) Beim Kings Cup sind nur Jugendliche im Sinne des § 2 SpWO DDV spielberechtigt.
(3) Das Teilnehmerfeld ist auf 16 Junioren- und 16 Juniorinnen-Teams beschränkt.
(4) Jeder Landesverband darf je 1 Junioren- und Juniorinnen-Team direkt melden.
(5) Die verbliebenen Plätze werden entsprechend der Meldezahlen an die Landesverbände vergeben und durch diese selbst bestimmt.
(6) Die Platzierung der Spieler/-innen bei den Einzelwettbewerben des Kings Cup findet Eingang in die DDV-Jugendranglisten unter Zugrundelegung folgender Punktevergabe:
Platzierung Junioren Juniorinnen
1. Platz 10 Punkte 7 Punkte
2. Platz je 7 Punkte je 5 Punkte
3. Platz je 5 Punkte je 3 Punkte
5. Platz je 3 Punkte je 2 Punkte
9. Platz je 2 Punkt je 1 Punkt
17. Platz je 1 Punkt
(7) Der Ausrichter des Kings Cup ist für den Auf- und Abbau der Dartanlage nach Absprache mit dem DDV-Bundesjugendleiter verantwortlich. Der DDV übernimmt für die Teams und je einen Betreuer pro Landesverband die Kosten für die anfallenden Übernachtungen. Für von den Landesverbänden nominierte Ersatzspieler werden diese Kosten nicht vom DDV übernommen.
(8) Der Veranstalter des Kings Cups hat bei Bedarf einen weiblichen Betreuer zu stellen, andernfalls werden bei gemischten Teams die Kosten für einen zweiten Betreuer (weiblich) vom Veranstalter übernommen.
(9) Alle teilnehmenden Jugendlichen erhalten Ehrenbeweise.
(10) Der Veranstalter hat dafür Sorge zu tragen, dass der jeweilige Ausrichter nicht nur die sportliche Organisation übernimmt, sondern für die Jugendlichen auch ein ansprechendes Rahmenprogramm gestaltet. Der DDV legt diese Rahmenbedingungen, aus denen ein zeitlicher Ablauf der Veranstaltung zu ersehen ist, fest. Diese Rahmenbedingungen sind für den Ausrichter bindend.
(11) Die Sieger des Kings Cup werden nach folgendem Punkteschema ermittelt:
Junioren Juniorinnen
Platzierung 4er Team Doppel Einzel Doppel Einzel
1. Platz 60 42 28 30 21
2. Platz 40 30 21 20 15
3. Platz 24 20 15 12 10
5. Platz 12 12 10 6 6
9. Platz 4 6 6 2 3
17. Platz 2 3 1
33. Platz 1
§ 45 Challenge Cup
(1) Der Challenge Cup ist ein Jugend-Einzel-Auswahlturnier, zu dem der DDV einlädt.
(2) Die ersten 4 Junioren und die ersten 2 Juniorinnen qualifizieren sich über die jeweils zu erstellenden Jugendranglisten von mindestens 6 Jugendturnieren der jeweiligen Landesverbände.
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SpWO- Seite 21 (Stand: 26 März 2006)
(3) Die Nominierung der Spieler erfolgt zum 15 Juli eines jeden Jahres durch den Landesverband.
(4) Spielberechtigt sind nur Jugendliche gemäß § 2 SpWO DDV.
(5) Der Spielmodus ist:
a) in der Vorrunde in Gruppen, Best-of-3-Legs, Round Robin; die jeweils Erst- und Zweitplazierten einer jeden Runde qualifizieren sich für die nächste Spielrunde;
b) bis zum Halbfinale in Gruppen, Best-of-5-Legs, Round Robin, wobei der Erst- und Zweitplazierte sich nun jeweils für die nächste Spielrunde qualifizieren;
c) das Halbfinale wird Best-of-3-Sets, Best-of-3-Legs gespielt;
d) das Finale wird Best-of-5-Sets, Best-of-3-Legs gespielt (Tie-Break);
e) die Juniorinnen spielen im Halbfinale Best-of-5-Legs und im Finale Best-of-3-Sets, Best-of-3-Legs (Tie-Break).
(6) Die jeweils Erstplazierten der jeweiligen Jugendranglisten eines Landesverbandes dürfen in der ersten Runde nicht aufeinander treffen.
(7) Die Platzierung der Spieler/-innen beim Challenge Cup findet Eingang in die DDV-Jugendranglisten unter Zugrundelegung folgender Punktevergabe:
Platzierung Junioren Juniorinnen
1. Platz 10 Punkte 7 Punkte
2. Platz je 7 Punkte je 5 Punkte
3. Platz je 5 Punkte je 3 Punkte
5. Platz je 3 Punkte je 2 Punkte
9. Platz je 2 Punkt je 1 Punkt
17. Platz je 1 Punkt
(8) An alle Teilnehmer/-innen werden Ehrenbeweise vergeben. Für die Plätze 1 bis 5 stehen Pokale bereit. Platz 3 wird nicht ausgespielt. Die jeweiligen Sieger erhalten einen Wanderpokal, der nach dreimaligem Gewinn in das Eigentum der Sieger übergeht. Spieler/-innen, die gemeldet sind und am Spieltag nicht erscheinen, sind automatisch für den nächsten Kings Cup gesperrt.
Teil V DDV-Rangliste
§ 46 Turnierergebnisse
(1) Die Turnierergebnisse werden vom jeweiligen Ausrichter unmittelbar nach einer Veranstaltung an die vom DDV zur Führung der Rangliste beauftragte Person weitergegeben. Geschieht dies nicht bereits im Rahmen der Veranstaltung, so hat der Ausrichter dafür Sorge zu tragen, dass die Ergebnisse spätestens am zweiten Werktag nach dem Turnier in die Post gehen.
§ 47 Erstellung der Rangliste
(1) Die Rangliste wird vom Ranglistenführenden innerhalb einer Woche nach Erhalt der Turnierergebnisse fertig gestellt und unverzüglich an den Bundesspielleiter, den Teammanager sowie alle Landesverbände versandt.
§ 48 Punktevergabe
(1) Es werden für Einzel- und Doppelturniere Ranglistenpunkte vergeben. Diese sind:
a) DDV-Ranglistenturniere (inkl. German Open),
b) German Masters,
c) deutsche Einzelmeisterschaften,
d) Weltranglistenturniere im Rahmen von § 52.
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(2) Spieler(innen), die nach Verlust ihres Spieles nicht schreiben oder eine(n) Schreiber(in) stellen, werden die erreichten Punkte, Preisgelder und Ehrenbeweise aberkannt.
§ 49 Rangliste
(1) Der DDV führt jeweils einheitliche Ranglisten für Herren, Damen, Junioren und Juniorinnen. Diese Rangliste führt alle Spieler (innen), die einen DDV Spielerpass besitzen.
(2) Für die deutsche Nationalmannschaft kann nur nominiert werden, wer innerhalb der letzten 5 Jahre nicht für eine andere Nation nominiert wurde. Spieler, die nicht die deutsche Nationalität besitzen, müssen nachweislich in den letzten 10 Jahren ihren ersten Wohnsitz in Deutschland haben, um für die Deutsche Nationalmannschaft nominiert zu werden.
(3) Sie wird zu Hilfe genommen, um das DDV-Nationalteam (World Masters, World-Cup und Europa-Cup etc.) zu ermitteln. Die Nr. 1 der Herrenrangliste nimmt darüber hinaus an der Ausscheidung zur World-Professional teil, vorbehaltlich der Entscheidung des DDV. Ranglisten-Stichtag für World Masters, World-Cup, World-Professional und Europa-Cup ist jeweils der 30. Juni eines Jahres.
§ 50 Saisonverlauf
(1) Zu Beginn einer jeden Saison gilt die Abschlussrangliste der Vorsaison. Nach dieser (zuzüglich evtl. noch vor dem ersten DDV-RLT zu Saisonbeginn erreichter Punkte nach § 51) wird beim ersten DDV-Ranglistenturnier gesetzt.
(2) Im Saisonverlauf fällt dann, jeweils für das gerade gespielte DDV-RLT welches neu hinzukommt, das terminlich älteste noch in der aktuellen Rangliste befindliche DDV-RLT heraus.
(3) Masters und Deutsche Einzelmeisterschaft der Vorsaison werden jeweils durch Masters und Deutsche Einzelmeisterschaft der neuen Saison ersetzt.
(4) Hat die neue Saison mehr Ranglistenturniere als die alte, so werden die zusätzlichen Turniere am Schluss hinzugefügt ohne dass alte Turniere herausfallen. Hat die neue Saison weniger Turniere als die alte, so fallen am Schluss die Turniere der alten Saison heraus ohne dass neue hinzukommen. Zu Saisonende zählen immer genau die in der laufenden Saison erzielten Ergebnisse.
§ 51 Punktevergabestruktur
(1) Die Punktevergabe bei allen normalen DDV-Ranglistenturnieren sowie der German Masters richtet sich nach dem oberen der beiden abgedruckten Schemata.
(2) Die Punktvergabe hängt weder bei Herren, Damen, Junioren noch Juniorinnen von der Teilnehmerzahl ab.
(3) Bei WDF-Turnieren kommt eine erhöhte Punktevergabe zur Anwendung.
(4) Die nachfolgend aufgeführte Punktevergabestruktur gilt ab Saisonbeginn 1996/97 für Einzelwettbewerbe.
DDV-RANGLISTENTURNIERE - EINZEL
GERMAN-MASTERS – EINZEL
DEUTSCHE MEISTERSCHAFTEN - EINZEL
Herren Damen
Platzierung Punkte Punkte
1. Platz 20 15
2. Platz 15 10
3. Platz 10 7
5. Platz 7 5
9. Platz 5 3
17. Platz 3 2
33. Platz 2 1
65. Platz 1
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WDF-TURNIERE - EINZEL
Herren Damen
Platzierung Punkte Punkte
1. Platz 25 20
2. Platz 20 15
3. Platz 15 10
5. Platz 10 7
9. Platz 7 5
17. Platz 5 3
33. Platz 3 2
65. Platz 2 1
129. Platz 1
JUGEND DDV-RLT UND WDF-TURNIERE – EINZEL
Bis 16 TN 17-32 TN ab 33 TN ab 65 TN ab 129 TN
Platzierung Punkte Punkte Punkte Punkte Punkte
1. Platz 9 12 15 20 25
2. Platz 6 9 12 15 20
3. Platz 4 6 9 12 15
5. Platz 2 4 6 9 12
9. Platz 1 2 4 6 9
17. Platz 1 2 4 6
33. Platz 1 2 4
65. Platz 1 2
129. Platz 1
(5) (gültig bis Saison 2005/2006, ab Saison 2006/2007 ersatzlos streichen) Die nachfolgend aufgeführte Punktevergabestruktur für Doppelwettbewerbe.
DOPPEL DDV-TURNIERE WDF-TURNIERE
Herren Damen Herren Damen
Platzierung Punkte Punkte Punkte Punkte
1. Platz 10 7 15 10
2. Platz 7 5 10 7
3. Platz 5 3 7 5
5. Platz 3 2 5 3
9. Platz 2 1 3 2
17. Platz 1 2 1
33. Platz 1
§ 52 Übernahme von WDF-Weltranglistenpunkten
(1) Außerdem werden die bei WDF-Weltranglistenturnieren erzielten Punkte aller Spielerinnen und Spieler (nicht Jugend), die im Besitz eines DDV-Spielerausweises sind, voll in die DDV-Rangliste übernommen (d.h. jedes WDF-Open 8/6/3/1 Punkte, Europa-Cup 10/7/4/2 Punkte, World-Cup und World Masters 14/10/7/4/2 Punkte).
(2) Die erzielten WDF-Punkte verfallen, wenn das betreffende Turnier wieder gespielt wird, jedoch spätestens zu Ende der nächsten Saison (wenn das betreffende Turnier in der nächsten Saison nicht ausgetragen wurde).
(3) Ist ein DDV-Ranglistenturnier gleichzeitig auch ein WDF-Weltranglistenturnier (z.B. German Open), so werden die dort erreichten WDF-Punkte nicht in die DDV-Rangliste übernommen.
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Teil VI Start- und Preisgeldstruktur
§ 53 Startgeld
(1) Das Startgeld auf allen normalen Bundesranglistenturnieren (inkl. Deutsche Meisterschaften und DDV-Basis-Turniere, exkl. German Masters, WDF Ranglistenturniere und DDV Regionalturniere) wird auf EUR 10,00 pro Person/Wettbewerb festgeschrieben. Diese Regelung gilt für Teilnehmer, die die Anmeldebedingungen des Veranstalters erfüllt haben.
(2) Davon sind EUR 2,50 pro Person aus den Einzelwettbewerben sowie den am zweiten Tag stattfindenden Teamwettbewerben an den DDV abzuführen, der diese Mittel zweckgebunden zur Deckung der Preisgeldgarantie einzusetzen hat. Der erzielte Überschuss ist zweckgebunden für die Arbeit mit den Nationalteams einzusetzen.
(3) Das Startgeld auf allen WDF-Ranglistenturnieren wird auf EUR 11,00 pro Person im Einzelwettbewerb und EUR 10,00 pro Person im Doppelwettbewerb festgeschrieben. Diese Regelung gilt für Teilnehmer, die die Anmeldebedingungen des Veranstalters erfüllt haben.
(4) Davon sind EUR 3,50 (inkl. WDF-Startgeldanteil) pro Person aus den Einwettbewerben und EUR 2,50 pro Person aus den am zweiten Tag stattfindenden Teamwettbewerben an den DDV abzuführen, der diese Mittel zweckgebunden zur Deckung der Preisgeldgarantie und Zahlung der WDF-Startgeldanteile einzusetzen hat. Der erzielte Überschuss ist zweckgebunden für die Arbeit mit den Nationalteams einzusetzen.
(5) Die Regelungen für DDV-Regionalturniere sind unter § 21 beschrieben.
(6) Jeder Landesverband kann für ein Turnier je Saison eine Sonderregelung beantragen. Für die German Open behält sich der DDV eine Sonderregelung vor. Die German Masters und sämtliche DDV-Juniorenwettbewerbe (exkl. WDF-Jugendturniere) sind startgeldfrei. Das Startgeld bei den WDF-Turnieren wird für die Jugendlichen auf EUR 5,00 festgeschrieben. Davon sind EUR 2,50 an den DDV abzuführen.
(7) Bereits gezahltes Startgeld wird grundsätzlich nicht zurückerstattet.
§ 54 Preisgeld
(1) Der DDV schreibt folgende Preisgeldstruktur vor: Ausgehend von 2 Tagen (1. Tag - Einzel -- 2. Tag - Teamwettbewerb), wird für alle DDV-Ranglistenturniere (inklusive der Deutschen Einzelmeisterschaft) ein garantiertes Mindestpreisgeld gemäß Abs. 2 ausgeschüttet.
(3) Folgende Rechenbasis wird zu Grunde gelegt (gerundete Werte):
SAMSTAG - EINZELWETTBEWERBE (EUR 2.000,00)
Platzierung Herren EUR Damen EUR
1. Platz 23,00 % 460,00 12,00 % 240,00
2. Platz 11,00 % 220,00 6,00 % 120,00
3. Platz 6,00 % 120,00 3,00 % 60,00
5. Platz 3,00 % 60,00 1,50 % 30,00
9. Platz 1,50 % 30,00 - -
Summe 70,00 % 1.400,00 30,00 % 600,00
Der Ausrichter hat diese Preisgelder bis zur Höhe von 70 % der vereinnahmten Startgelder (abzüglich EUR 2,50 DDV-Anteil) aus beiden Einzelwettbewerben aufzubringen. Die evtl. verbleibende Differenz zu der realen Preisgeldsumme in Bezug auf die Preisgeldgarantie wird durch den DDV übernommen. Der Ausrichter muss in jedem Fall 70% der vereinnahmten Startgelder ausschütten.
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Sonntag - Teamwettbewerbe (EUR 1.400,00)
Platzierung1 Wettbewerb 2 Wettbewerbe
EUR Herren EUR Damen EUR
1. Platz 40,00 % 560,00 23,57 % 330,00 12,13 % 170,00
2. Platz 20,00 % 280,00 12,13 % 170,00 6,43 % 90,00
3. Platz 10,00 % 140,00 5,71 % 80,00 2,86 % 40,00
5. Platz 5,00 % 70,00 2,86 % 40,00 1,43 % 20,00
9. Platz - - 1,43 % 20,00 - -
Summe 100,00 % 1.400,00 70,00 % 980,00 30,00 % 420,00
Der Ausrichter hat diese Preisgelder bis zur Höhe von 70 % der vereinnahmten Startgelder (abzüglich EUR 2,50 DDV-Anteil) aus den Teamwettbewerben aufzubringen. Die evtl. verbleibende Differenz zu der realen Preisgeldsumme in Bezug auf die Preisgeldgarantie wird durch den DDV übernommen. Der Ausrichter muss in jedem Fall 70 % der vereinnahmten Startgelder ausschütten.
(3) Jeder Ausrichter kann das Preisgeld selbsttätig paritätisch auf der Basis von § 53 (2) erhöhen. Bis spätestens 4 Wochen vor dem Turnier ist die Preisgeldstruktur dem DDV vorzulegen. Für WDF-Turniere gilt eine Sonderregelung; German Masters Preisgelder zahlt der DDV gänzlich.
GERMAN MASTERS
(Mindestpreisgeld EUR 8.000,00)
Platz Herren Damen
1. 18,750 % = EUR 1.500,00 9,375 % = EUR 750,00
2. 9,375 % = EUR 750,00 4,375 % = EUR 350,00
3. 4,375 % = EUR 350,00 2,125 % = EUR 170,00
5. 2,125 % = EUR 170,00 1,000 % = EUR 80,00
9. 1,000 % = EUR 80,00 0,500 % = EUR 40,00
17. 0,500 % = EUR 40,00 0,250 % = EUR 20,00
33. 0,250 % = EUR 20,00
§ 55 Pokale und Sachpreise
(1) Die Ausrichter von DDV-Turnieren sind an folgende Pokalstruktur gebunden: In allen Wettbewerben werden mindestens Pokale für Platz 1 bis 4 vergeben. Bei den German Masters werden weiterhin Pokale bei den Herren für Platz 1 bis 16, bei den Damen für Platz 1 bis 8 und bei den Junioren und Juniorinnen jeweils für Platz 1 bis 4 vergeben.
(2) Bei den Teamwettbewerben der German Masters stellt der DDV Medaillen für sämtliche Spieler (inkl. Ersatzspieler) der am Finale und Halbfinale beteiligten Teams zur Verfügung.
(3) Die Junioren erhalten eine Punkteprämie, die sich nach der Anzahl der erreichten Ranglistenpunkte einer Saison berechnet. Die Auszahlung erfolgt bei den German Masters an die LV zur Verteilung an die entsprechenden Jugendlichen.
(4) Die Ausrichter von DDV-Turnieren verteilen für alle Wettbewerbe für die Plätze 1 bis 16 bei den Herren und für die Plätze 1 bis 8 bei den Damen einheitliche Urkunden.
(5) Die Urkunden stellt der DDV den Turnierausrichtern kostenlos zur Verfügung.
Teil VII Turniersetzschlüssel
§ 56 Zum Setzen
(1) Gesetzt wird bei allen DDV-Ranglistenturnieren nach der aktuellen DDV-Rangliste. Gesetzt werden jeweils die nach der Rangliste 16 besten gemeldeten Herren, die 8 besten gemeldeten Damen sowie die 4 besten gemeldeten Junioren und die 4 besten gemeldeten Juniorinnen. Sind zwei Spieler(innen) punktgleich, so entscheidet die Majorität der höheren Platzierungen. Ist keine Unterscheidung möglich,
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entscheidet das Los.
(2) Bei Mannschaftswettbewerben (Doppel, Two-Person-Team, Mixed, Viererteam etc.) werden die Einzelpunktzahlen der im Team befindlichen Spieler addiert. Auf Grund der Höhe der Gesamtpunktzahl werden jeweils acht Teams gesetzt. Punkte der Jugendrangliste finden keine Berücksichtigung.
(3) Folgender Setzmodus wird zur Anwendung gebracht:
(a) Herren
Ausgehend von 16 Gruppen Ausgehend von 32 Gruppen
In Gruppe1 spielt RL-Nr. 16 In Gruppe 1 spielt RL-Nr. 16
In Gruppe2 spielt RL-Nr. 1 In Gruppe 3 spielt RL-Nr. 1
In Gruppe3 spielt RL-Nr. 9 In Gruppe 5 spielt RL-Nr. 9
In Gruppe4 spielt RL-Nr. 8 In Gruppe 7 spielt RL-Nr. 8
In Gruppe5 spielt RL-Nr 12 In Gruppe 9 spielt RL-Nr 12
In Gruppe6 spielt RL-Nr. 5 In Gruppe11 spielt RL-Nr. 5
In Gruppe7 spielt RL-Nr. 13 In Gruppe13 spielt RL-Nr.13
In Gruppe8 spielt RL-Nr. 4 In Gruppe15 spielt RL-Nr. 4
In Gruppe9 spielt RL-Nr. 15 In Gruppe17 spielt RL-Nr.15
In Gruppe10 spielt RL-Nr. 2 In Gruppe19 spielt RL-Nr. 2
In Gruppe11 spielt RL-Nr. 10 In Gruppe21 spielt RL-Nr.10
In Gruppe12 spielt RL-Nr. 7 In Gruppe23 spielt RL-Nr. 7
In Gruppe13 spielt RL-Nr. 11 In Gruppe25 spielt RL-Nr.11
In Gruppe14 spielt RL-Nr. 6 In Gruppe27 spielt RL-Nr. 6
In Gruppe15 spielt RL-Nr. 14 In Gruppe29 spielt RL-Nr.14
In Gruppe16 spielt RL-Nr. 3 In Gruppe31 spielt RL-Nr. 3
(b) Damen
Ausgehend von 4 Gruppen Ausgehend von 8 Gruppen
In Gruppe1 (oben) spielt RL-Nr.1 In Gruppe1 spielt RL-Nr. 1
In Gruppe1 (unten) spielt RL-Nr.8 In Gruppe2 spielt RL-Nr. 8
In Gruppe2 (oben) spielt RL-Nr.5 In Gruppe3 spielt RL-Nr. 5
In Gruppe2 (unten) spielt RL-Nr.4 In Gruppe4 spielt RL-Nr. 4
In Gruppe3 (oben) spielt RL-Nr.2 In Gruppe5 spielt RL-Nr. 2
In Gruppe3 (unten) spielt RL-Nr.7 In Gruppe6 spielt RL-Nr. 7
In Gruppe4 (oben) spielt RL-Nr.6 In Gruppe7 spielt RL-Nr. 6
In Gruppe4 (unten) spielt RL-Nr.3 In Gruppe8 spielt RL-Nr. 3
c) Junioren
1. Runde:
Ausgehend von 4 Gruppen Ausgehend von 8 Gruppen
In Gruppe 1 spielt RL-Nr. 1 In Gruppe 1 spielt RL-Nr. 1
In Gruppe 2 spielt RL-Nr. 4 In Gruppe 3 spielt RL-Nr. 4
In Gruppe 3 spielt RL-Nr. 2 In Gruppe 5 spielt RL-Nr. 2
In Gruppe 4 spielt RL-Nr. 3 In Gruppe 7 spielt RL-Nr. 3
Weitere Round-Robin-Gruppen:
In GruppeA spielen1. Gruppe 1 + 1. Gruppe 2 + 2. Gruppe 3 + 2. Gruppe 4
In GruppeB spielen1. Gruppe 3 + 1. Gruppe 4 + 2. Gruppe 1 + 2. Gruppe 2
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d) Juniorinnen
gültig bis einschließlich Saison 2005/2006:
1. Runde:
Ausgehend von 4 Gruppen Ausgehend von 8 Gruppen
In Gruppe 1 spielt RL-Nr. 1 In Gruppe 1 spielt RL-Nr. 1
In Gruppe 3 spielt RL-Nr. 2 In Gruppe 5 spielt RL-Nr. 2
Weitere Round-Robin-Gruppen:
In Gruppe A spielen1. Gruppe 1 + 1. Gruppe 2 + 2. Gruppe 3 + 2. Gruppe 4
In Gruppe B spielen1. Gruppe 3 + 1. Gruppe 4 + 2. Gruppe 1 + 2. Gruppe 2
gültig ab Saison 2006/2007:
1. Runde:
Ausgehend von 4 Gruppen Ausgehend von 8 Gruppen
In Gruppe 1 spielt RL-Nr. 1 In Gruppe 1 spielt RL-Nr. 1
In Gruppe 2 spielt RL-Nr. 4 In Gruppe 3 spielt RL-Nr. 4
In Gruppe 3 spielt RL-Nr. 2 In Gruppe 5 spielt RL-Nr. 2
In Gruppe 4 spielt RL-Nr. 3 In Gruppe 7 spielt RL-Nr. 3
Weitere Round-Robin-Gruppen:
In GruppeA spielen1. Gruppe 1 + 1. Gruppe 2 + 2. Gruppe 3 + 2. Gruppe 4
In GruppeB spielen1. Gruppe 3 + 1. Gruppe 4 + 2. Gruppe 1 + 2. Gruppe 2
(4) Legt ein Ausrichter eines DDV-Ranglistenturniers oder WDF-Turniers eine andere Gruppenzahl zugrunde, so sind die daraus zu folgernden Setzkriterien mit dem Bundesspielleiter abzusprechen. Der neue Setzmodus wird in diesem Fall darüber hinaus durch den Bundesspielleiter vorgegeben.
§ 57 Das Setzen ausländischer Spieler bei internationalen Wettbewerben
(1) Beim Setzen ausländischer Spieler bei internationalen Wettbewerben sollte der Bundesspielleiter zu Rate gezogen werden.
(2) Gesetzt werden ausländische Spieler(innen), die nicht DDV-Mitglieder sind (also nicht in der DDV-Rangliste vertreten), wenn sie internationale Erfolge aufweisen oder Weltranglistenpunkte errungen haben.
(3) Bei 32 Gruppen werden die ausländischen zu setzenden Spieler einer der freien Gruppen (= keine gesetzten Spieler) frei hinzugelost.
(4) Bei gleichviel Gruppen wie gesetzten Spielern werden ausländische zu setzenden Spieler(innen) jeweils in die Hälfte der Gruppen frei hinzugelost, in der sich der nach DDV-Rangliste Gesetzte nicht befindet.
(5) Der DDV behält sich Sonderregelungen in Zusammenarbeit mit dem Ausrichter vor.
Teil VIII Sonstiges
§ 58 Turniergebühren
(1) Die Höhe der DDV-Turniergebühren regelt die DDV-Finanzordnung.
(2) Die Landesverbände sind nicht berechtigt Gebühren für DDV-Veranstaltungen in ihrem Gebiet zu erheben.
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§ 59 Werbung
(1) Der DDV behält sich das Recht vor, die Interessen eines Sponsors zu vertreten.
(2) Der DDV hat das Recht, Sponsorschaften oder Werbung für DDV-Turniere zu vergeben. Der DDV hat dabei die Interessen des Ausrichters angemessen zu vertreten.
(3) Der DDV behält sich das Recht vor, Spielern zu jeder Zeit aufzuerlegen, Werbung oder Werbemittel von der Kleidung desjenigen zu entfernen. Kommt ein Spieler dieser Aufforderung nicht nach, so gilt das Match oder Teammatch verloren.
§ 60 Organisation von Dartveranstaltungen
(1) Der DDV hat das Recht, überall in der Bundesrepublik Deutschland ein Dartturnier zu veranstalten.
(2) Kein Mitglied hat das Recht, Nationalmeisterschaften bzw. DDV-Ranglistenturniere ohne schriftliche Genehmigung des DDV auszurichten.
(3) Den Mitgliedern des DDV wird untersagt, an Terminen, an denen DDV-Ranglistenturniere stattfinden, ohne Genehmigung Konkurrenzveranstaltungen durchzuführen.
§ 61 Schlussbestimmung
(1) Der DDV behält sich das Recht vor, Spieler oder Dartvereine aus dem Verband auszuschließen, falls diese in eklatanter Weise gegen diese Sport- und Wettkampfordnung verstoßen haben.
(2) Die DDV Sport- und Wettkampfordnung ist das Eigentum des DDV. Sie darf jedoch in Originalform und unverändert vervielfältigt werden.
(3) Der DDV behält sich das Recht vor, auf der Basis seiner Satzung diese Sport- und Wettkampfordnung zu ändern.
§ 62 Inkrafttreten
(1) Mit dem Tage der Beschlussfassung durch den Hauptausschuss tritt die DDV Sport- und Wettkampfordnung in Kraft.
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Regelwerk Bremerhavener Dartliga